„Digitale Kanäle sind Wachstumstreiber“: HSE steigert Online-Umsatz zweistellig

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Der Teleshopping-Sender HSE hat das vergangene Geschäftsjahr 2020 mit einem europaweiten Netto-Umsatz von 809 Mio. Euro abgeschlossen. Das bedeutet ein Plus von 4,4 Prozent zum Vorjahr. Gleich zweistellig gestiegen ist der Online-Umsatz des Verkaufssenders. Hier konnte HSE zum Vorjahr sogar um 19 Prozent wachsen und den Netto-Umsatz im E-Commerce dadurch auf 273 Mio. Euro erhöhen.

HSE Sandra Rehm
HSE-Chefin Sandra Rehm (Bild: HSE)

„Die digitalen Kanäle sind die Wachstumstreiber unseres Geschäftsmodells“, freut sich daher auch Sandra Rehm (siehe Foto links), die das Geschäft als Chief Executive Officer (CEO) verantwortet. „Wir haben gezielt in den Ausbau unserer Markenbekanntheit investiert und in die Neukundenakquisition.“

Die Markenbekanntheit steigern konnte HSE im Geschäftsjahr 2020 durch solche TV-Spots. Durch neue Marken und eine optimierte Sortimentspolitik wurden zudem neue Zielgruppen erschlossen. Weil das Sortiment geschärft und erweitert wurde, haben aktive Kunden auch mehr Bestellungen getätigt.

Dazu konnte HSE den durchschnittlichen Warenwert pro Bestellung steigern. Generell ist die Zahl der Neukunden zum Vorjahr um 14 Prozent gestiegen, wobei 64 Prozent dieser Erstkäufer online bestellt haben. Das liegt zum einen daran, dass HSE mehr in E-Commerce investiert hat. Zum anderen hat aber laut dem Konzernabschluss auch Corona für ein „positives Gesamtumfeld“ beim Home-Shopping-Markt gesorgt. Schließlich haben Verbraucher im vergangenen Jahr wegen Corona ja generell mehr Einkäufe ins Internet verlagert, da lokale Geschäfte ja oft geschlossen oder nur eingeschränkt geöffnet waren.

Auch das Ergebnis hat sich 2020 verbessert

Generell konnte HSE im Geschäftsjahr 2020 seine Ziele laut dem Konzernabschluss für diese Periode übertreffen. Im Jahr zuvor hatte sich der Netto-Umsatz noch um 0,2 Prozent reduziert auf 774,9 Mio. Euro. Denn 2019 hatte HSE mit einem „unerwartet schwierigen Marktumfeld“ zu kämpfen, wie es im Konzernabschluss seinerzeit hieß. Parallel wurde damals ein bereinigtes EBITDA von 129,5 Mio. Euro eingefahren, das nun mit einem Wert von 160,3 Mio. Euro spürbar übertroffen wurde. Ein Grund ist eine Sortiments- und Beschaffungspolitik, mit der HSE nun seine Marge deutlich verbessern konnte.

Im Jahr 2018 war HSE übrigens noch auf einen Netto-Umsatz von 839 Mio. Euro gekommen. Damals war der Multichannel-Händler allerdings auch noch in Italien und den Golfstaaten aktiv. Doch im Jahr 2019 wurde das Geschäft in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Saudi-Arabien eingestellt, dazu hatte man die Tochter in Italien veräußert. Die aktuellen Zahlen beziehen sich deswegen auf das Geschäft in der DACH-Region und Russland, wo der Händler mit der Tochter „Shopping live“ aktiv ist.

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Über Stephan Randler 2887 Artikel
Stephan Randler (42) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.

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