Nagelprobe für Shopware: Neue Fair Usage Policy verärgert Community

04.04.2025 - Shopware gibt sich gern als zugängliche, transparente Plattform mit Open-Source-DNA. Doch mit der Einführung einer Fair Usage Policy für die Community Edition stellt das Unternehmen diese Philosophie auf die Probe. Händler, die einen bestimmten Mindestumsatz erzielen, sollen künftig auf kostenpflichtige Tarife umsteigen - sonst droht der Verlust zentraler Funktionen. Die Kritik aus der Community lässt nicht lange auf sich warten.
von Dominik Grollmann
 (Bild: Dall-E / Grollmann)
Bild: Dall-E / Grollmann
Shopware ist nicht nur der erfolgreichste Anbieter von ECommerce-Software unter Deutschlands Top-1.000-Händlern - das Unternehmen aus dem Münsterland achtet auch darauf, die Einstiegshürden niedrig zu halten. "Beginne deine Reise mit Shopware, indem du unsere kostenlose Open Source Community Edition herunterlädst und installierst [...]", heißt es auf der Homepage. Doch seit einigen Tagen ist das Image angekratzt. Der Grund: Seit Ende März enthalten die AGB eine "Fair Usage Policy", die den freien Umgang mit der kostenlosen Software einschränkt. Wer mit der Plattform einen Bruttowarenumsatz (GMV) von mehr als einer Million Euro pro Jahr erzielt, wird quasi gezwungen, auf eines der kostenpflichtigen Angebote auszuweichen.

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