1. Quartal: Online-Handel setzt 3,2 Prozent mehr um
04.04.2025 Auf 19,7 Milliarden Euro ist der E-Commerce-Umsatz im 1. Quartal gestiegen. Das entspricht einem Wachstum von 3,2 Prozent im Vergleich zum gleichen Quartal im Vorjahr. Das Niveau des Jahres 2019 wird um 17,5 Prozent übertroffen.
Nach der Achterbahnfahrt der vergangenen Jahre - dem Hoch während der Corona-Zeit und der anschließenden Talfahrt mit Ausbruch des Kriegs in der Ukraine - liegen die Umsätze aktuell wieder 17,5 Prozent über dem Vergleichswert des Jahres 2019.
"Der Aufwärtstrend gibt Hoffnung, auch wenn die Verbraucherinnen und Verbraucher sich kurzfristig durch das globalpolitische Geschehen verunsichern ließen", kommentiert Martin Groß-Albenhausen , stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bevh. "Die Deutschen haben viel Geld zur Seite gelegt - es wird nun Aufgabe der neuen Regierung, die Kaufkraft trotz der Handelskriege zu erhalten. Vor allem aber dürfen die Unternehmen nicht noch zusätzlich belastet werden. Maßnahmen gegen globale Technologiekonzerne verteuern die digitale Infrastruktur, von der gerade viele kleine und mittlere Handelsunternehmen heute abhängen."
Etwas stärker zulegen als der Handel mit Waren konnten die digitalen Dienstleistungen, zu denen unter anderem Reisebuchungen und der Kauf von Ticket gehören. Jedoch reicht das Wachstum um 3,8 Prozent auf 2,83 Milliarden Euro im ersten Quartal nicht, um an die Marke von 2019 aufzuschließen, als die Quartalsumsätze mit 4,5 Milliarden Euro deutlich höher lagen.
Apotheken und Baumärkte legen im E-Commerce besonders stark zu - ebenso wie der Online-Handel mit Lebensmitteln
Die einzelnen Branchen entwickelten sich wie folgt:
- Einen bedeutenden Anteil an der Erholung im Online-Handel haben erneut Online-Apotheken, die nach Einführung des E-Rezepts im ersten Quartal 7,8 Prozent mehr Umsatz mit Medikamenten machen konnten.
- Klassische Baumarkt-Sortimente (DIY & Blumen) legten um 7,2 Prozent zu.
- Heraus sticht auch der Onlinehandel mit Schuhen, der nach einem schlechten Weihnachtsquartal 2024 (-6,3 Prozent) zum Jahresbeginn mit plus 5,8 Prozent eine Gegenbewegung machte.
- Abermals stark zeigte sich der Online-Lebensmittelhandel, der mit plus 5,1 Prozent schneller als der Gesamtmarkt wuchs.
- Die für den Onlinehandel wichtigen Mode-Anbieter konnten ihre Umsätze um 3,9 Prozent steigern.
- Schwach entwickelten sich Verkäufe von Büchern, E-Books und Hörbüchern (-2,3 Prozent) ? eine Nachwirkung des starken Weihnachtsquartals (+8,1 Prozent), in dem viele Käufe vorgeschoben wurden.
- Am schwächsten schnitten Verkäufe von Bild- & Tonträgern, Videos und Music Downloads ab (-3,4 Prozent). Es ist die erste Abschwächung seit vier Quartalen in dieser Warengruppe.
- Abermals stark zulegen konnten Online-Marktplätze (+5,1 Prozent).
- Übertroffen werden sie nur von D2C-Marken (+6,7 Prozent), die nach einem durchwachsenen Vorjahr (-2,3 Prozent) mit dem Negativtrend brechen. Anzumerken ist jedoch, dass viele Markenhersteller parallel über Marktplätze verkaufen, weshalb sich diese Umsätze zu letzteren verschieben.
- Klassische Online-Shops wuchsen um 1,2 Prozent und damit unterdurchschnittlich.
- Multichannel-Händler setzten über ihre Webshops 0,4 Prozent weniger um als im Vorjahresquartal.
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