Rose steigert Umsatz deutlich - obwohl Corona viele Millionen zunichte macht
23.12.2020

Umsatzausfälle von ca. 30 Mio. Euro wegen Corona
Über all diese Maßnahmen wurde das Plus von 34 Prozent erreicht - und damit auch die ursprüngliche Prognose von 22 Prozent übertroffen. Kaum profitieren konnte Rose dagegen aber von Sondereffekten durch die Corona-Krise, die anderen Online-Händlern deutlich stärkere Zuwachsraten beschert hatte. So war zwar an sich auch bei Rose die Nachfrage nach Fahrrädern gestiegen, weil sich Verbraucher im Corona-Jahr verstärkt für Individualsport interessiert hatten - kein Wunder, wenn Team-Sport ja quasi unmöglich war. Dieser Corona-Schub sei aber verpufft, weil die Fahrrad-Marke die erhöhte Nachfrage oft gar nicht bedienen konnte. "Durch unterbrochene Lieferketten, fehlende Warenverfügbarkeit und geschlossene Läden kam es zu Umsatzausfällen von ca. 30 Mio. Euro", bedauert Rose-Geschäftsführer Marcus Diekmann, der ja auch seine Ladengeschäfte zum Lockdown im Frühjahr schließen musste. Mit dem zusätzlichen Corona-Schub hätte Rose ihm zufolge also einen Jahresumsatz von 167 Mio. Euro erreichen können und damit ein Plus von etwa 63 Prozent verbucht: deutlich mehr als die 34 Prozent Wachstum, die zwar über der Jahresprognose liegen. Doch diese wurde ja bereits vor Corona getroffen. Die Rose Bikes GmbH verkauft eigene Rennräder, Mountainbikes als auch E-Bikes, die Kunden selbst konfigurieren können, indem sie für ihr Rad zum Beispiel andere Bremsen oder Reifen wählen. Neben kompletten Fahrrädern bietet Rose Bikes außerdem noch Einzelteile, Zubehör sowie Bekleidung an.Abonnieren Sie unseren kostenlosen wöchentlichen Newsletter!