„2020 war ein erfolgreiches Jahr“: 1-2-3.tv wächst stärker als erwartet

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Der deutsche Teleshopping-Sender 1-2-3.tv hat das vergangene Geschäftsjahr 2020 mit einem Netto-Umsatz von 155 Mio. Euro abgeschlossen. Damit steht nicht nur ein sattes Plus von 23 Prozent in den Büchern. Der Verkaufssender aus dem Großraum München konnte zudem die Umsatzprognose noch ein wenig toppen. Denn ursprünglich hatte man mit einem Wachstum von rund 20 Prozent gerechnet.

Joerg Simon
Jörg Simon (Bild: 1-2-3.tv GmbH)

„2020 war ein erfolgreiches Jahr für uns“, freut sich daher stellvertretend Jörg Simon (siehe Foto links), der 1-2-3.tv als Chief Executive Officer (CEO) führt.

Für die gute Entwicklung im vergangenen Jahr nennt der Versender mehrere Gründe. Generell habe man ein vielfältiges Sortiment anbieten können. Das wiederum habe 1-2-3.tv dabei geholfen, eine breite Zielgruppe zu erreichen. Dieses Ziel wurde auch dadurch erreicht, indem zusätzliche Online-Formate gestartet wurden. So bieten die Münchner seit dem vergangenen Jahr unter dem Titel 1-2-3.tv+ zum Beispiel neue Live-Shopping-Services an.

Hier werden ebenfalls Produkte in Live-Auktionen vermarktet, wie man es bereits vom TV-Programm des Verkaufssenders kennt. Die neuen Shows werden allerdings online ausgestrahlt und sind im Live-Stream bei Portalen wie Facebook und YouTube zu sehen. Im Gegensatz zum TV-Programm können sich hier Kunden von 1-2-3.tv untereinander in einem Live-Chat beraten. Durch solche Zusatzangebote wurde die Zielgruppe nicht nur erweitert, sondern auch verjüngt. Passend dazu hat der Online-Handel im Jahresvergleich sogar um 33 Prozent angezogen – und damit das generelle Wachstum übertroffen. Etwa 30 Prozent vom Umsatz macht 1-2-3.tv daher nun online, 70 Prozent werden über TV generiert.

Neue Online-Angebote locken jüngere Kunden an

Hier hatte sich 1-2-3.tv ebenfalls am Puls der Zeit präsentiert. So wurde im Frühjahr – passend zu dem ersten Lockdown – das TV-Format Supermarkt@Home gestartet. Dabei wurden Produkte des täglichen Bedarfs präsentiert, um Verbrauchern den Gang zu einem Supermarkt zu ersparen (siehe Video). Zwar hatten Supermärkte – im Gegensatz zu anderen Geschäften – auch im Lockdown geöffnet, um so die Grundversorgung für Verbraucher aufrechtzuerhalten. „Leere Regale und lange Schlangen sind aber gerade für ältere Menschen lästig und gefährlich“, hatte Jörg Simon passend zum Start argumentiert.

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Nachdem sich die Corona-Lage etwas beruhigt hat, wurde die Show zwar wieder aus dem Programm genommen. Dafür lebt aber ein anderes Format weiter, das ebenfalls im Vorjahr neu gestartet wurde. Seitdem präsentiert nämlich der Multichannel-Händler Weltbild ausgewählte Produkte aus seinem Sortiment bei 1-2-3.tv in der Verkaufsshow „Weltbild live“. Die Kooperation wurde gerade verlängert.

Bei den Live-Auktionen von 1-2-3.tv sinkt der Preis für ein Produkt immer so lange, bis jeder einzelne Artikel verkauft wurde. Am Ende jeder Live-Auktion bezahlen alle Bieter nur den niedrigsten Preis (so genannte „Rückwärts-Auktion“). Neben den TV-Auktionen gibt es Produkte zum Festpreis, die Kunden zum Beispiel im Online-Shop von 1-2-3.tv kaufen können. Aktiv ist der Teleshopping-Sender seit 2004.

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Über Stephan Randler 2910 Artikel
Stephan Randler (42) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.