„Outlets haben sich etabliert“: Zalando eröffnet weitere Filiale in Berlin

Der Berliner Mode-Händler Zalando expandiert einmal mehr im stationären Einzelhandel. Denn ab sofort betreibt der Fashion-Spezialist einen zweiten Outlet-Store in der Bundeshauptstadt. Diesen finden Verbraucher in Berlin in der Tauentzienstraße 18, wo Zalando jetzt preisreduzierte Mode auf einer Fläche von über 1.000 Quadratmetern anbietet. Angekündigt wurde der neue Store schon vor knapp einem Jahr, insgesamt betreibt Zalando jetzt bereits 13 stationäre Outlets in Deutschland.

Dorothee Schoenfeld
Dorothee Schönfeld (Bild: Zalando SE)

Die erste von diesen 13 Offprice-Filialen hatte der Mode-Spezialist übrigens vor zehn Jahren eröffnet – und zwar in Berlin-Kreuzberg, wo sich das andere Zalando-Outlet in der Hauptstadt befindet. Der Kreis schließt sich jetzt aber nur bedingt. Denn auch künftig sollen neue Stores öffnen, nachdem in den vergangenen Jahren ja immer wieder neue Standorte bezogen wurden.

„Die Outlets haben sich etabliert, denn sie ergänzen die anderen Angebote von Zalando strategisch sinnvoll“, freut sich Dorothee Schönfeld, Director Zalando Outlets. „Wir haben noch viel vor in den kommenden Jahren.“

Konkret geplant sind aktuell ein Outlet in München und ein Standort in Nürnberg. Kein Wunder. Denn laut Zalando hat das Outlet-Konzept mit preisreduzierten Artikeln zum einen in einer kurzen Zeit viele Kunden überzeugt. Zum anderen machen die Outlets aber auch die Marke „Zalando“ erlebbar, wenn Verbraucher in den Innenstädten stationäre Ladengeschäfte des Mode-Händlers besuchen können.

Outlet-Chefin: „Wir haben noch viel vor“

Generell finden Kunden in den Outlets solche Artikel, die Zalando nicht mehr regulär online verkaufen kann. So gibt es unter anderem Ware aus der Vorsaison und Textilien, die nur noch in wenigen Größen verfügbar sind. Manche Teile haben auch kleine Mängel wie Hosen, an denen Knöpfe fehlen können.

Zuvor waren die preisreduzierten Artikel aus den Outlets regulär im Online-Shop von Zalando erhältlich oder wurden über den Shopping-Club „Zalando Lounge“ angeboten. Und je mehr Zalando bei seinem Kerngeschäft wächst, umso mehr Restposten und Retouren gilt es letztlich zu vermarkten. So gesehen dürften noch zahlreiche Outlets im stationären Einzelhandel folgen. Denn auch im Geschäftsjahr 2021 hat Zalando bei seinem „Fashion Store“ wieder deutlich zugelegt. So hat sich der Netto-Umsatz aus Verkäufen über den Online-Shop und die Zalando-App um 28,7 Prozent erhöht auf 9,3 Mrd. Euro.

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Über Stephan Randler 3150 Artikel
Stephan Randler (43) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.