Erst Hamburg, jetzt Stuttgart: Westwing eröffnet den zweiten Interior-Store

Der Online-Möbelhändler Westwing expandiert erneut im stationären Einzelhandel. Denn ab sofort ist dieser Interior-Spezialist erstmals auch vor Ort in Stuttgart vertreten. Hier finden Verbraucher ausgewählte Produkte aus dem Westwing-Sortiment im Flagship-Store von Breuninger, der zentral in der Stadt beim Rathaus liegt.

Westwing Stuttgart
Westwing in Stuttgart (Bild: Westwing Group)

In der Schwabenmetropole setzt Westwing auf eine Shop-in-Shop-Fläche. Diese liegt im vierten Stock des Breuninger-Stores in Stuttgart, wo Westwing rund 170 Quadratmeter Fläche in der Abteilung „Home & Living“ nutzt. Auf dieser Shop-in-Shop-Fläche gibt es dann Produkte von der Eigenmarke Westwing Collection.

Das Angebot umfasst einerseits kleinere Produkte wie Deko-Artikel, andererseits sind vor Ort aber auch Möbel wie Sessel oder Sofas ausgestellt. Kleinere Artikel lassen sich direkt vor Ort bei Mitarbeitern von Westwing kaufen, bezahlt wird die Ware dann ebenfalls direkt auf der Shop-in-Shop-Fläche im Breuninger-Haus.

Wenn Kunden größere Möbel kaufen möchten, müssen sie die Ware online bestellen. Deshalb haben die Artikel ein Etikett mit einem QR-Code. Wenn Interessenten diesen Code mit ihrem Smartphone scannen, landen sie anschließend auf der passenden Produktseite im Online-Shop. Bei Bestellungen können auf Wunsch den Verbrauchern vor Ort auch die Mitarbeiter von Westwing helfen. Diese haben nämlich iPads, über die sich ebenfalls Produkte für die Kunden online ordern lassen. Auf einen Multichannel-Ansatz setzt Westwing auch bei seinem ersten Store, der ja im Herbst 2022 in Hamburg eröffnet wurde. Hier nutzt Westwing vor Ort allerdings nicht nur eine Shop-in-Shop-Fläche, sondern einen eigenen Interior-Store.

Zweiter Interior-Store in Deutschland

Dass Westwing seinen zweiten Offline-Standort im Stuttgarter Flagship-Store von Breuninger bezieht, hat mehrere Gründe. So kann Westwing durch das Shop-in-Shop-Konzept sein Angebot in dem Fashion- und Lifestyle-Ambiente von Breuninger präsentieren, während Breuninger sein Sortiment im Store durch eine „feste Größe im Home & Living Segment“ ergänzen will. Generell expandiert Westwing offline, um seine Marke im stationären Handel erlebbar zu machen. Passend dazu gibt es vor Ort auch nur Produkte der eigenen Westwing Collection, während der Interior-Spezialist online auch noch andere Marken verkauft.

Westwing war im Jahr 2011 als Shopping-Club gestartet. Vermarktet wurden deshalb erst nur wechselnde Aktionsangebote, die registrierten Mitgliedern vorbehalten waren. Um das Geschäft auszubauen, wurde im Jahr 2015 mit „Westwing Now“ zusätzlich ein regulärer Online-Shop gestartet. Um dieses Shopping-Portal zu besuchen, mussten Kunden die separate Website Westwingnow.de aufrufen. Wer jetzt diese Shopping-Seite aufrufen will, landet bei Westwing.de. Denn beide Angebote wurden im vergangenen Jahr miteinander verschmolzen. So können Kunden wählen, ob sie die Club-Sales nutzen möchten – oder den klassischen Online-Shop. Auf diese Strategie setzt Westwing bei allen elf Länder-Shops, die der Online-Händler betreibt.

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