Wegen Online-Boom: NBB.com eröffnet Stores jetzt nur schrittweise neu

Öffnen dürfen Multichannel-Händler ihre stationären Ladengeschäfte zwar schon seit einigen Wochen unter Auflagen. Wer aber einen Store von NBB.com (vormals: Notebooksbilliger.de) besuchen wollte, stand trotzdem vor verschlossenen Türen. Denn der Elektronik-Händler öffnet erst heute wieder seine Ladengeschäfte nach dem Corona-Shutdown. Doch das gilt nicht für alle Geschäfte in Deutschland.

Notebooksbilliger.de
Store von NBB.com (Bild: NBB.com)

Denn zunächst öffnet der Elektronik-Anbieter seinen Store in München, der ab sofort an jedem Werktag von 09 bis 18 Uhr auf hat. Eine Woche später können dann auch wieder Kunden in Berlin einkaufen, wo der Store am 25. Mai 2020 neu eröffnet. Im Anschluss stehen dann die Stores in Hamburg, in Düsseldorf und in Stuttgart wieder Interessenten offen (Datum: 02. Juni), bevor es dann auch wieder in Dortmund auf der Fläche los geht (04. Juni).

Keinen Termin nennt NBB.com dagegen für seinen siebten Store in Laatzen (bei Hannover), der damit vorerst geschlossen bleibt.

Nicht ohne Hintergrund. Denn NBB.com fährt seine sieben Stores aus verschiedenen Gründen nun nacheinander hoch. Zum einen will der Elektronik-Händler zunächst einmal in der Praxis testen, wie Kunden jetzt im Store in München einkaufen, der zuerst eröffnet. Diese Erfahrungen will man dann auswerten, um eventuell das Prozedere in den übrigen Stores danach entsprechend anzupassen.

Generell setzt NBB.com auch auf Markierungen am Boden, um Kunden darauf hinzuweisen, dass sie im Geschäft einen Sicherheitsabstand zu anderen Verbrauchern einhalten sollen. Kassen sind zudem mit einer Abschirmung aus Plexiglas ausgestattet. Darüber hinaus stellt NBB.com aber in München auch spezielle Luftreiniger auf, um dadurch das Infektionsrisiko für Personen im Geschäft zu reduzieren.

Es gibt aber auch noch einen zweiten Grund, warum die Stores nun erst nach und nach eröffnen. So hat bei NBB.com das Online-Geschäft ja stark angezogen, nachdem stationäre Ladengeschäfte durch den Corona-Lockdown schließen mussten. Vor diesem Hintergrund wurden nach eigenen Angaben dann sämtliche Waren in die Lager gebracht. „Dies geschah schlicht und ergreifend aus dem Grund, damit sie für Online-Bestellungen zur Verfügung stehen“, argumentiert NBB.com. Aus diesem Grund muss der Elektronik-Händler seine Stores erst einmal wieder mit Ware ausstatten. Und das dauere nun einmal.

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Über Stephan Randler 2630 Artikel
Stephan Randler (41) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.

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