Trotz Corona-Lockdown: Rose steigert Halbjahresumsatz mehr als deutlich

Die Rose Bikes GmbH wächst munter weiter. Denn der Fahrrad-Händler aus Bocholt hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019/2020 (Ende: 31. Oktober) einen Netto-Umsatz von 56,7 Mio. Euro erreichen können. Damit wurde im Zeitraum zwischen 01. November 2019 und 30. April 2020 ein Umsatzplus von über 20 Prozent erreicht – und das trotz dem Corona-Shutdown in diesem Frühjahr.

Marcus Diekmann
Marcus Diekmann (Bild: Rose Bikes)

Den hat auch Rose zu spüren bekommen. Zwar erwirtschaftet der Fahrrad-Händler den Löwenanteil von seinem Umsatz online. Zu dem Multichannel-Unternehmen gehören aber auch drei stationäre Stores in Deutschland, die wegen der Corona-Beschränkungen sechs Wochen schließen mussten.

Dadurch ist dem Fahrrad-Spezialisten zwar geschätzt ein Umsatzverlust von etwa vier Mio. Euro entstanden. Auf der anderen Seite hat Rose aber auch von der Krise profitiert, weil sich Verbraucher in der Corona-Krise verstärkt für Sportartikel interessiert haben, zu denen ja auch Fahrräder gehören.

Nachvollziehbar. Schließlich können sich Verbraucher mit Fahrrad & Co. auch dann fit halten, wenn das Fitness-Studio geschlossen ist oder auch kein Mannschaftssport möglich ist. Wer sich zudem im Home Office den ganzen Tag aufhält, kann allein auf einer Fahrrad-Tour wieder den Kopf frei bekommen.

Den Umsatz hat Rose nun aber auch erhöhen können, weil neue Modelle von Topsellern in den Verkauf gekommen sind. „Den Online-Umsatz konnten wir im ersten Halbjahr um 40 Prozent steigern“, freut sich stellvertretend Marcus Diekmann (siehe Foto), Rose-Geschäftsführer für Commerce & Digital.

Die Rose Bikes GmbH verkauft über stationäre Ladengeschäfte und mit einem Online-Shop, der in 14 Sprachen betrieben wird. Rose verkauft eigene Räder, die Kunden selbst konfigurieren können, indem sie für ihr Rad zum Beispiel andere Bremsen oder Reifen wählen. Neben kompletten Bikes bietet Rose zudem Einzelteile, Zubehör und Bekleidung an. Das letzte Geschäftsjahr 2018/2019 wurde mit einem Netto-Umsatz von 102 Mio. Euro beendet, was auch schon ein Plus von 20 Prozent bedeutet hatte.

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Über Stephan Randler 2453 Artikel
Stephan Randler (40) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.

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