Takko Fashion gewinnt erfahrenen IT- und Handelsexperten als CIO

Bastian King wird zum 01. März 2023 neuer Chief Information Officer (CIO) bei Takko Fashion. Beim Mode-Discounter übernimmt der 41-Jährige eine Position, die jetzt im Rahmen der Digitalisierung neu geschaffen wurde. Denn mit einem CIO an Bord will Takko Fashion nun die digitale Transformation weiter vorantreiben.

Bastian King
Bastian King (Bild: Takko Fashion)

King (siehe Foto) soll daher zunächst ein neues ERP-System bei Takko Fashion einführen, um das Daten-Management zentraler zu steuern und um Prozesse zu automatisieren. Dazu vereint der 41-jährige Neuzugang alle IT-Abteilungen des Mode-Unternehmens unter sich und berichtet dabei an Kurt Rosen, der Chief Financial Officer (CFO) in der Geschäftsführung von Takko Fashion ist.

Chief Executive Officer (CEO) von Takko Fashion ist wiederum Tjeerd Jegen. Ihm zufolge werde man jetzt die IT-Infrastruktur auf „das nächste Level“ heben, damit Takko Fashion ein „digitalisiertes datengetriebenes Unternehmen“ wird.

Helfen soll bei diesem Vorhaben, dass der neue CIO über reichlich Erfahrung verfügt. Denn King kennt nicht nur IT-Themen, sondern ist auch in der Handelslandschaft erfahren. Schließlich kommt der Neuzugang von der Schwarz-Gruppe, zu der die beiden Lebensmittel-Händler Lidl (Discounter) und Kaufland (Vollsortiment) gehören. Für die Schwarz-Gruppe war der 41-Jährige insgesamt über zehn Jahre tätig. Zuletzt hatte er hier als Geschäftsführer der Schwarz IT KG wesentliche Kundensysteme bei der Schwarz-Gruppe verantwortet.

Expansionspläne für Kundenprogramm und Online-Shop

Unter ihm wurde unter anderem das Kundenprogramm „Kaufland Card“ eingeführt. Bei Takko Fashion kann King nun quasi dort weitermachen, wo er bei der Schwarz-Gruppe aufhört. Denn unter dem Namen „Takko Friends“ bietet der Mode-Spezialist seit dem vergangenen Jahr ein Treueprogramm für Kunden an. Basis ist eine Smartphone-App, über die Kunden bei Käufen virtuelle Punkte sammeln können. Diese lassen sich anschließend gegen Coupons einlösen, um beim nächsten Einkauf zu sparen. Aktuell wird die App aber nur Nutzern in Deutschland angeboten, künftig soll das Programm deshalb in weiteren Ländern erhältlich sein.

Denn Takko Fashion betreibt aktuell fast 2.000 Filialen in 17 Ländern, in denen es preisgünstige Mode für Damen, Herren und Kinder gibt. Online dagegen verkauft der Textil-Discounter momentan nur an Kunden in Deutschland. Auf der Agenda steht für dieses Jahr daher auch eine Expansion im E-Commerce. Los geht es zunächst in Österreich, Frankreich, Holland, Tschechien und der Slowakei. Anschließend will der Mode-Händler kontinuierlich prüfen, ob eine weitere Expansion im E-Commerce in zusätzliche Länder sinnvoll ist.

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