„Synergien aufzeigen“: Otto startet neue B2B-Marke „Otto for Business“

Vor fünf Jahren hatte Otto seine Plattform-Strategie begonnen. Seitdem wird das Online-Portal Otto.de zu einem Marktplatz-Angebot umgebaut, auf dem immer mehr externe Handelspartner verkaufen. In diesem Zusammenhang bietet Otto seinen Partnern auch zunehmend Dienstleistungen an. Dieses Service-Angebot für B2B-Kunden vermarkten die Hanseaten jetzt unter der neu gestarteten Sub-Brand Otto for Business.

Marc Opelt
Otto-Vorstand Marc Opelt (Bild: Otto)

Unter dieser Untermarke präsentiert Otto nun alle Services, die B2B-Kunden bei den Hamburgern in Anspruch nehmen können. Zu den Dienstleistungen gehört zum einen natürlich die E-Commerce-Lösung Otto Market, über die ja externe Online-Händler ihre hauseigenen Sortimente bei Otto.de anbieten können.

Ein anderer zentraler Bestandteil von „Otto for Business“ ist zum anderen aber auch das Werbegeschäft. Hier bietet Otto unter dem Titel Otto Advertising verschiedene Marketing-Bausteine an. Mit diesen können unter anderem Handelspartner solche Produkte bewerben, die sie auf Otto.de verkaufen.

Dieses Werbegeschäft wurde bis vor kurzem noch unter der Marke „Otto Retail Media“ positioniert und gerade in „Otto Advertising“ umbenannt. Nachvollziehbar. Denn der neue Name soll jetzt zum einen besser beschreiben, was für einen Service die B2B-Kunden bekommen. Zum anderen will Otto einzelne Service-Bausteine wie das Werbegeschäft oder die E-Commerce-Lösung auch weiter unter ihren eigenen Namen vermarkten. Diese werden in der neuen Sub-Brand „Otto for Business“ also lediglich zusammengefasst.

Neue Untermarke soll Synergien zwischen Services zeigen

„Wir werden die starken Marken Otto Market und Otto Advertising auch in Zukunft weiter in den Mittelpunkt rücken“, betont daher Marc Opelt (siehe Foto), der als Bereichsvorstand von Otto für das Marketing verantwortlich ist. „Otto for Business tritt überall da zum Vorschein, wo wir einen ersten Berührungspunkt mit Otto als Business-Partner schaffen und Synergien zwischen einzelnen Services aufzeigen können.“

Zu diesen zählen neben dem Werbegeschäft und der Marktplatz-Lösung auch noch ein CGI-Angebot und ein Content-Service. Hierbei werden Produktfotos produziert als auch Artikelbeschreibungen für Handelspartner erstellt. Nichts gemein haben all diese Services übrigens mit dem Online-Shop Otto Office. Dieser richtet sich zwar ebenfalls an Geschäftskunden. Hier wird allerdings klassischer Bürobedarf angeboten. Dieser Spezial-Versender wurde zudem bereits vor über sieben Jahren von dem Wettbewerber Printus übernommen.

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Über Stephan Randler 3152 Artikel
Stephan Randler (43) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.