Mehr Länder, mehr Service, mehr Mode: Zalando baut Online-Angebot aus

Bereits Anfang März hatte Zalando angekündigt, demnächst in neue Ländermärkte zu expandieren. Wohin es die Berliner zieht, wollte man damals zwar noch nicht verraten. Nun steht aber fest, dass Zalando erstmals in Irland und Tschechien starten wird. In beiden Ländern ist der Markteintritt im Sommer geplant, nachdem die letzte Expansion mit dem Start in Luxemburg fünf Jahre zurück liegt.

Zalando Expansion
Zalando expandiert erneut (Grafik: Zalando)

Mit den beiden neuen Ländermärkten wird Zalando dann künftig Kunden in insgesamt 17 Ländern Europas bedienen. Durch den Marktstart in Irland und Tschechien steht der Zalando-Shop in diesen beiden Ländern rund 15,4 Mio. Verbrauchern offen, die künftig bei Zalando online Mode kaufen können.

Punkten wollen die Berliner auch in den neuen Märkten nicht zuletzt mit Serivce, so dass sowohl Versand als auch Retouren für Kunden in Irland und Tschechien ebenfalls kostenlos sein sollen. Beliefert werden Kunden dabei über die bestehenden Logistikzentren von Zalando in Europa, da die zwei neuen Länder an die aktuellen Zalando-Märkte angrenzen (siehe Grafik).

Die meiste Ware kommt dabei aus Erfurt. Betreut werden die beiden Länder-Shops von Berlin aus, Kunden bekommen jeweils das komplette Zalando-Sortiment. Das gilt nach wie vor für Kunden in Deutschland, die über die deutsche Website bei den Berlinern bestellen. Hier gibt es künftig neben der deutschen Sprachversion auch zusätzlich eine Variante des Online-Shops in englischer Sprache. So will Zalando einfacher an englischsprachige Kunden verkaufen können, die sich in Deutschland aufhalten.

Auch seinem Schweizer Online-Shop spendiert Zalando eine zusätzliche Sprachversion. So sollen Verbraucher in der Alpenrepublik das Online-Angebot künftig auch in einer italienischen Variante nutzen können, nachdem dieser Online-Shop bislang erst auf Deutsch und Französisch vorgehalten wird. Auch dieser Schritt macht Sinn: Schließlich ist Italienisch ja eine Amtssprache in der Schweiz.

Damit Kunden bei Zalando kaufen, braucht es aber auch entsprechende Sortimente. Deshalb bieten die Berliner ab Sommer erstmals in allen Märkten die Marke „Monki“ des schwedischen Textil-Herstellers H&M. Damit nimmt man bereits die dritte H&M-Marke ins Sortiment, nachdem Kunden im Online-Shop der Berliner bereits Textilien der Marken „Weekday“ und „Cheap Monday“ ordern können. Um Kunden mehr zu verkaufen, hat Zalando sein Sortiment vor wenigen Wochen erst um Beauty-Artikel erweitert.

So wollen die Berliner „die Chancen des Online-Handels“ bei Beauty nutzen und das Mode-Sortiment sinnvoll ergänzen. Zum Start gibt es 120 Marken, die zunächst aber nur Kunden in Deutschland ordern können. Wenn das Beauty-Angebot hierzulande ankommt, ist der Start in anderen Ländern geplant.

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