„Weg erfolgreich“: Heine gelingt in der Witt-Gruppe der Turnaround

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Der Heine-Versand konnte das vergangene Geschäftsjahr 2020/2021 (Stichtag: 28. Februar) erfolgreich abschließen. Denn in den Büchern der Otto-Tochter steht ein Netto-Umsatz von 224 Mio. Euro. Damit gibt es zwar nur ein leichtes Plus zum Vorjahr (220 Mio. Euro). Heine hat damit aber den Turnaround geschafft, nachdem der Mode-Händler in der Vergangenheit mit Umsatzrückgängen kämpfen musste.

Wolfgang Jess
Wolfgang Jess (Bild: Witt-Gruppe)

Allein im Jahr zuvor hatte sich der Netto-Umsatz von 238 Mio. Euro (2018/19) noch auf 220 Mio. Euro (2019/20) reduziert. Dass Heine nun wieder wachsen konnte, liegt nicht zuletzt an der Witt-Gruppe. Denn aus dieser Otto-Tochter heraus wird das Geschäft von Heine seit Herbst 2019 gesteuert. 2020/2021 ist daher die erste Berichtsperiode, in der Heine über die gesamte Dauer von zwölf Monaten als Händler-Marke bei der Witt-Gruppe angesiedelt ist.

„Der eingeschlagene Weg ist erfolgreich“, freut sich daher Wolfgang Jess (siehe Foto links), Vorsitzender der Geschäftsführung der Witt-Gruppe.

Durch den Zusammenschluss mit der Witt-Gruppe wurden nach eigenen Angaben in der IT und in der Logistik bereits „erhebliche“ Synergieeffekte erzielt. Auch bei der Beschaffung habe man Kompetenzen bündeln und Kosteneinsparungen realisieren können. Diese Ziele hatte man bereits vor der Integration in die Witt-Gruppe ausgegeben, um Heine wieder die „Rückkehr zur Profitabilität“ zu ermöglichen. Ob diese bereits im vergangenen Geschäftsjahr 2020/2021 geglückt ist, verrät Heine zwar auf Nachfrage von neuhandeln.de nicht. Mit der Entwicklung der Ergebnissituation ist Heine aber „äußerst zufrieden“.

Corona spielt auch Heine in die Karten

Profitieren konnte Heine im vergangenen Geschäftsjahr aber nicht nur von der Witt-Gruppe. In die Karten gespielt hat natürlich auch der Otto-Tochter die Corona-Krise. So haben Verbraucher in den vergangenen Monaten zum einen generell ja mehr Einkäufe ins Internet verlagert. Zum anderen wurden Basics und Mode für Zuhause bei Heine besonders stark nachgefragt. Kein Wunder, wenn Verbraucher mehr Zeit als sonst zu Hause verbracht haben – und es hier gemütlich haben wollten.

Der Heine-Versand wurde 1951 gegründet und ist spezialisiert auf Damenmode. Zielgruppe von Heine sind Frauen über 50 Jahren, die online und über gedruckte Kataloge bestellen können. Verkauft wird an Kunden in der DACH-Region und Holland sowie an Verbraucher in Frankreich über die Marke „Helline“. In Karlsruhe beschäftigt die Otto-Tochter rund 350 Mitarbeiter. Der Standort in Baden-Württemberg bleibt auch in der Zukunft erhalten, obwohl die Witt-Gruppe ihren Sitz in Weiden in der Oberpfalz hat.

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Über Stephan Randler 2887 Artikel
Stephan Randler (42) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.

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