Kurzmeldungen: Amazon Flex, Digitec Galaxus, Müller, Zalando, Highsnobiety

Logistik-Service „Amazon Flex“ eingestellt

Amazon hat in Deutschland seinen Zustell-Service „Amazon Flex“ beerdigt. Dieser wurde hierzulande vor einigen Jahren gestartet, um Verbrauchern zusätzliche Lieferoptionen anzubieten. Einzelpersonen konnten daher Pakete von Amazon ausliefern, vergütet wurde das mit 25 Euro pro Stunde. Zielgruppe waren Selbstständige, die sich einen Nebenverdienst erschließen sollten. Flex-Fahrer hatten aber laut Amazon nur eine vergleichsweise kleine Anzahl an Lieferungen abgewickelt. Diese sollen ab sofort kleine und mittelständische Unternehmen übernehmen, die bereits Pakete für Amazon.de ausliefern.

Galaxus eröffnet Beauty-Store in der Schweiz

In Zürich verkauft der Schweizer Online-Händler Galaxus ab sofort Haarpflege-Produkte, Kosmetik und Düfte in einem Ladengeschäft. Der neue Store gehört zwar der Digitec Galaxus AG, zu der neben dem Universal-Versender Galaxus auch der Elektronik-Shop Digitec.ch zählt. Betrieben wird das Geschäft aber vom Beauty-Spezialisten „En Vogue Coiffure“, der unternehmerisch am Erfolg des Salons beteiligt ist. Durch diese Partnerschaft will Galaxus von der Kompetenz des Beauty-Spezialisten profitieren. Vor Ort können Kunden daher auch Beauty-Behandlungen buchen oder sich die Haare schneiden lassen.

Galaxus Beauty Store
Der neue Beauty Store (Bild: Digitec Galaxus)

Vom neuen Store sollen aber nicht nur die Kunden profitieren, sondern auch Galaxus. Denn hier gibt es online zwar schon 80.000 Beauty-Produkte. Durch den neuen Store sollen es jetzt aber noch mehr werden. „Es gibt Beauty-Marken, die es bei einer Zusammenarbeit bevorzugen, dass Produkte auch offline präsentiert werden“, erklärt Galaxus gegenüber neuhandeln.de.

Neuland ist der stationäre Handel nicht. Denn für die Technik-Marke Digitec werden in der Schweiz bereits Filialen betrieben durch den Online-Händler, der mit dem Online-Shop Galaxus seit 2018 auch in Deutschland aktiv ist.

Müller liefert nun auch in Österreich

Ab sofort können auch Verbraucher in Österreich beim Drogeriemarkt Müller online bestellen und sich ausgewählte Artikel nach Hause liefern lassen. Der Versand kostet 3,95 Euro, ab einem Bestellwert von 49 Euro wird kostenlos geliefert. In Deutschland können sich Kunden ausgewählte Artikel bereits seit Ende 2020 nach Hause liefern lassen. Seitdem gehen deutlich mehr Bestellungen ein, wie Müller berichtet. Kein Wunder. Denn zuvor war über den Online-Shop nur „Click & Collect“ möglich. Kunden mussten sich daher Bestellungen in eine Filiale schicken lassen und dort abholen. Mit Click & Collect als einzige Lieferoption hatte Müller seinen Online-Shop zunächst auch 2019 in Österreich gestartet.

Zalando schnappt sich Streetwear-Spezialisten

Zalando hat eine Mehrheitsbeteiligung am Berliner Unternehmen Highsnobiety übernommen. Dieses veröffentlicht unter anderem ein Mode-Magazin, das auf die Themen Streetwear und Luxus-Fashion spezialisiert ist. Dazu betreiben die Berliner auch noch eine Kreativ-Agentur. Vor diesem Hintergrund soll Highsnobiety künftig seine Stärken beim Storytelling einbringen und Zalando beraten. So möchte Zalando seine Online-Plattform um neue Inhalte erweitern und das Einkaufserlebnis für die Kunden verbessern. Highsnobiety bleibt redaktionell unabhängig, die Arbeit der Kreativ-Agentur autonom und die Managementstruktur unverändert. Zu den finanziellen Details wurde Stillschweigen vereinbart.

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Über Stephan Randler 3071 Artikel
Stephan Randler (42) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.