Trotz Corona-Lockdown: Witt-Gruppe will „guten Gewinn“ erwirtschaften

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Die Witt-Gruppe sieht gute Chancen, das laufende Corona-Geschäftsjahr 2020/21 (Ende: 28. Februar) weitestgehend unbeschadet überstehen zu können. Denn die Otto-Tochter wird ihren Jahresumsatz voraussichtlich leicht steigern, nachdem der Spezialist für Best Ager im vergangenen Geschäftsjahr 2019/2020 bereits rund fünf Prozent auf einen Netto-Umsatz von 856 Mio. Euro zulegen konnte.

Wolfgang Jess
Wolfgang Jess (Bild: Witt-Gruppe)

Dass es so kommt, ist längst nicht selbstverständlich. So sind auch bei der Otto-Tochter die Umsätze im Frühjahr gesunken, als der Corona-Lockdown kam und der stationäre Handel schließen musste. Hier ist die Gruppe mit über 120 Filialen der Händlermarke „Witt Weiden“ in Deutschland aktiv.

Nach dem Corona-Lockdown haben sich die Frequenzen und der Umsatz in den stationären Standorten zwar wieder sukzessive erholt. Die Frequenz in den Geschäften liegt aber weiterhin unter dem Wert des Vorjahres – weil Maskenpflicht & Co. den Kauf vor Ort ja nicht gerade attraktiver machen.

Die Umsatzeinbußen aus dem verhagelten Frühjahr kann die Otto-Tochter daher nicht wieder über das Stationärgeschäft allein reinholen. Selbst, wenn es jetzt vor Ort besser läuft. Dass die Witt-Gruppe die Umsatzverluste aus dem Frühjahr bereits größtenteils kompensieren konnte, liegt daher am Online- und Versandhandel. Hier habe sich das Geschäft seit Juli wieder normalisiert. Über Kaufanreize wie versandkostenfreie Lieferungen, Gratis-Zugaben und Rabatt-Aktionen sei es der Otto-Tochter zudem gelungen, jetzt überdurchschnittliche Umsätze in allen Online-Shops der Witt-Gruppe zu erreichen.

Online-Shops verbuchen überdurchschnittliche Umsätze

Generell war auch bei der Otto-Tochter die Nachfrage nach Mode gesunken, als in diesem Frühjahr der Lockdown kam. Bequeme Freizeitkleidung wurde dagegen auch zu diesem Zeitpunkt stark von den Kunden nachgefragt. Seit Juli habe sich aber die Nachfrage nach modischer Bekleidung wieder erholt.

„Wir sind zuversichtlich, das Geschäftsjahr mit einem guten Gewinn abschließen zu können“, betont zudem Wolfgang Jess (siehe Foto oben), der Vorsitzender der Geschäftsführung der Witt-Gruppe ist.

Die Witt-Gruppe ist auf den Handel mit Textilien spezialisiert und bedient Best Ager. An diese Zielgruppe verkauft das Unternehmen aus dem Otto-Konzern in zehn Ländern mit zehn Versender-Marken. Dazu zählen unter anderem „Création L“ als auch „Moda Vilona“ und der Heine-Versand. In Deutschland ist wohl vor allem die Kernmarke „Witt Weiden“ bekannt, zu der auch stationäre Ladengeschäfte gehören.

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Über Stephan Randler 2849 Artikel
Stephan Randler (42) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.