Kurzmeldungen: Teo von Tegut, Decathlon, Douglas, MediaMarktSaturn

Tegut eröffnet weitere Self-Service-Stores

Der Lebensmittel-Händler Tegut betreibt unter dem Namen Teo ab sofort zwei weitere Mini-Märkte, bei denen Kunden rund um die Uhr mit dem Smartphone einkaufen und bezahlen können. Neu ist dieser Service jetzt in Reichartshausen (östlich von Heidelberg gelegen) als nun auch in Eschollbrücken (südlich von Darmstadt).

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Unter der Bezeichnung „Teo“ führt Tegut seit rund drei Jahren kleine Märkte, in denen man rund um die Uhr einkaufen kann. Auf ca. 50 Quadratmetern gibt es etwa 950 Artikel. Vor Ort können Kunden den Einkauf mit dem Smartphone abwickeln, wenn sie die Teo-App nutzen. Mit dieser lässt sich die Tür des Marktes öffnen, dann kann man Artikel mit dem Barcode-Scanner verbuchen und über die App bezahlen. Alternativ lässt sich auch eine Giro- oder Kreditkarte nutzen, um einen Markt zu betreten und Käufe zu bezahlen (siehe Video).

Eröffnet werden die Mini-Märkte meist in kleineren Ortschaften, um Menschen dort eine Einkaufsmöglichkeit in Fußnähe zu bieten. Eschollbrücken zum Beispiel ist ein Stadtteil von Pfungstadt und zählt ungefähr 3.000 Einwohner, die Gemeinde Reichartshausen kommt auf etwa 2.000 Einwohner. Das Self-Service-Konzept hat laut Tegut das Potenzial für mehrere hundert Standorte in Deutschland. Momentan gibt es 36 Teo-Märkte, darunter acht Neueröffnungen aus diesem Jahr. Bis zum Ende des Jahres sollen drei weitere Stores folgen.

Decathlon erweitert Filialnetz zweimal

Über 80 Stores dagegen betreibt Decathlon bereits in Deutschland. In diesem Dezember kommt eine Filiale in Waiblingen (bei Stuttgart) dazu. Auf einer Verkaufsfläche von 2.000 Quadratmetern können Kunden dann Sportequipment kaufen. Mit dem neuen Standort will Decathlon künftig die meisten Einwohner im Großraum Stuttgart physisch erreichen, wo der Sportartikel-Händler und Hersteller aktuell bereits Filialen in Plochingen, Stuttgart, Böblingen und Ludwigsburg betreibt. Bereits Ende November eröffnet Decathlon zudem eine neue Filiale in Elmshorn (nördlich von Hamburg). Hier nutzt Decathlon dann künftig eine Verkaufsfläche von 2.600 Quadratmetern. In Schleswig-Holstein hatte der Sport-Spezialist in diesem Jahr bereits östlich von Hamburg eine Filiale in Oststeinbek eröffnet, weitere Standorte in der Umgebung befinden sich in Kiel und in Lübeck.

Neuer Chef für Douglas-Tochter

Nicolas Debray
Nicolas Debray (Bild: Douglas-Gruppe)

Während Decathlon und Tegut neue Standorte eröffnen, tut sich bei der Douglas-Gruppe was im Management. Neu an Bord ist hier jetzt nämlich Nicolas Debray (siehe Foto links), der seit kurzem als neuer Chief Executive Officer (CEO) für die Tochtergesellschaft Nocibé in Frankreich verantwortlich ist. Der 46-Jährige folgt nun auf Pierre Aoun bei der Frankreich-Tochter, die seit dem Jahr 2014 zu der Douglas-Gruppe gehört. Debray begann seine berufliche Karriere in der Beauty-Branche vor mehr als 25 Jahren beim Konsumgüterkonzern L’Oréal in Frankreich. Seitdem war der 46-Jährige in verschiedenen Management-Positionen sowohl für Premium-Beauty-Marken tätig als auch im Beauty-Handel unterwegs.

„Mit Nicolas Debray erhält Nocibé einen CEO mit langjähriger Expertise im Beauty-Business und einen Handelsmanager mit Erfahrung im Omnichannel-Handel, im Marketing von Premium Beauty sowie der strategischen Markenpositionierung“, freut sich Sander van der Laan, der CEO der gesamten Douglas-Gruppe ist. „Wir haben die perfekte Besetzung für den anspruchsvollen französischen Markt gefunden.“

MediaMarktSaturn präsentiert neuen TV-Spot

Gesucht werden dagegen zu dieser Jahreszeit noch Ideen für Weihnachtsgeschenke. Wer noch nicht fündig geworden ist, findet eventuell etwas Passendes für seine Liebsten bei Media-Markt oder bei Saturn. Das soll zumindest ein Spot verdeutlichen, mit dem die MediaMarktSaturn-Gruppe vor Weihnachten im Fernsehen, Kino und Internet wirbt. Zentrale Aussage ist, dass Menschen doch lieber die Produkt- und Service-Angebote von MediaSaturn verschenken sollen – anstatt ihre kostbare Zeit mit veralteter Technik zu verschwenden.

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Im Mittelpunkt des TV-Spots (siehe oben) steht daher eine junge Frau, die an Weihnachten ihre Familie besucht. Dort kann sie aber keine Zeit mit ihren Liebsten verbringen, weil sie Probleme bei technischen Geräten der Familienmitglieder beheben soll. Weil sich aber Geräte aufhängen und Updates nicht laufen, sitzt der Frust tief – und ein Tablet fliegt durchs Fenster. Im Clip heißt es daher, dass sich Menschen an Weihnachten doch um ihre Familie kümmern sollen – für die Technik sei ja schließlich MediaSaturn da.

Im Hintergrund läuft dabei ein Lied mit dem Text „Driving Home to Fix this“. Nicht nur eine nette Anspielung darauf, dass an den Feiertagen viele Kinder die Geräte ihrer Eltern „fixen“ sollen – sondern auch eine nette Neuinterpretation des inzwischen wohl tot gespielten Weihnachtsklassikers „Driving Home for Christmas“.

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