„Strategie zahlt sich aus“: Limango steigert Umsatz erneut deutlich

Der Shopping-Club Limango hat das Geschäftsjahr 2018/2019 mit einem Netto-Umsatz von 229 Mio. Euro abgeschlossen, das vor wenigen Tagen am 28. Februar beendet worden ist. Demnach konnte die Otto-Tochter aus München im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent zulegen, nachdem Limango in der vorletzten Berichtsperiode 2017/2018 auf einen Netto-Umsatz von 188 Mio. Euro gekommen war.

Sven van den Bergh
Sven van den Bergh (Bild: Limango GmbH)

Bereits im Jahr 2017/2018 konnte Limango seinen Umsatz um mehr als 20 Prozent ausbauen, weil zum einen der Handel in Frankreich zum ersten Mal ein volles Jahr zum Geschäft beigetragen hatte (hier war der Shopping-Club im Sommer 2016 gestartet). Zum anderen hatte es aber auch schlichtweg mehr Verkaufsaktionen und mehr Marken als zuvor bei Limango gegeben.

Interessant: Im gerade beendeten Geschäftsjahr 2018/2019 gab es über 6.000 Aktionen von mehr als 2.500 Marken. Damit liegen diese Werte unter dem Vorjahr, in dem es 6.200 Verkäufe von mehr als 4.000 Marken gegeben hat.

Dafür aber hat sich das Geschäft der Eigenmarke „Lamino“ stark entwickelt, die im Herbst 2017 von der Otto-Tochter eingeführt worden war und unter der Kinderschuhe- und -bekleidung angeboten werden. Hier hat sich das Geschäft im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben „sehr erfolgreich“ entwickelt – wohl auch, weil Limango nun erstmals ein volles Geschäftsjahr die Lamino-Produkte angeboten hat.

Positiv entwickelt sich nach eigenen Angaben auch das Marktplatz-Geschäft. Zur Erinnerung: Ebenfalls seit Herbst 2017 finden Kunden zum ersten Mal auch Produkte von Partnern bei Limango, die in der zusätzlichen Kategorie „Marktplatz“ angeboten werden und dort – im Gegensatz zu den wechselnden Verkaufsaktionen – ohne zeitliche Befristung erhältlich sind. 2018 wurden nach eigenen Angaben mehr als 80 neue Partner mit rund 75.000 Artikeln angeschlossen. So will Limango sein Angebot verbreitern und den Shopping-Club einmal zur „führenden Plattform für Familien-Shopping in Europa“ machen.

„Unsere Strategie zahlt sich aus“, freut sich Sven van den Bergh, Gründer und Geschäftsführer von Limango (siehe Foto). Ihm zufolge sei Limango zudem profitabel, konkrete Zahlen gibt es aber nicht.

Limango wurde 2007 gegründet und gehört seit 2009 zur Otto-Gruppe. Angeboten werden Restposten von Marken-Ware zu reduzierten Preisen. Jeder Verkauf ist zeitlich befristet oder läuft nur solange der Vorrat reicht. Einsehen können Aktionen nur registrierte Mitglieder. Öffentlich zugänglich sind dagegen die Angebote im Limango-Marktplatz und im Limango-Outlet, über das Restposten aus den Aktionen vermarktet werden. Limango verkauft in Deutschland, Österreich, Frankreich, Holland und in Polen.

PS: Verpassen Sie keine Beiträge mehr! Unser kostenloser Info-Dienst liefert Ihnen jede Woche alle neuen Beiträge am Freitag Abend per E-Mail in Ihr Postfach. Aktuell. Bequem. Zuverlässig. Über 4.443 Kollegen aus dem Online- und Multichannel-Handel sichern sich so schon ihren Wissensvorsprung. Jetzt anmelden:

Ich akzeptiere die Datenschutzerklärung. Die Einwilligung lässt sich jederzeit widerrufen. *Pflichtfeld

Über Stephan Randler 2077 Artikel
Stephan Randler (39) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit Texten, Moderationen und Vorträgen. mehr

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*