Neue Jahresbilanz von Douglas: Online-Handel brummt, Filialgeschäft gibt nach
23.12.2021

Online-Marktplatz in weiteren Ländern gestartet
Der gesamte Konzernumsatz hat flächenbereinigt zum Vorjahr nur um 0,2 Prozent nachgegeben. Denn das Online-Geschäft konnte den flächenbereinigten Rückgang vor Ort fast vollständig ausgleichen. Mit ein Grund für den Boom im E-Commerce ist, dass sich der Marktplatz gut entwickelt. Zur Erinnerung: Seit Oktober 2019 können auch externe Handelspartner ihre Produkte online verkaufen bei Douglas. Zum Ende des Geschäftsjahres waren bereits 167 Partner in Deutschland aktiv, ein Jahr zuvor sind es erst 50 Händler gewesen. Auch deshalb ist die Artikelanzahl im deutschen Online-Shop jetzt generell gestiegen. Nach dem Deutschland-Start wurde der Marktplatz zudem in weiteren Ländern ausgerollt. Douglas ist in 26 europäischen Ländern aktiv. Im Ausland verkauft der Konzern nicht nur unter seiner Kernmarke. So gehören zur Gruppe auch die französische Parfümerie-Kette Nocibe und der Online-Händler Parfumdreams, der vor dreieinhalb Jahren übernommen wurde. Das bereinigte EBITDA hat sich im Geschäftsjahr 2020/21 um 19,1 Prozent verschlechtert auf 222 Mio. Euro. Als Gründe nennt Douglas sowohl höhere Logistikkosten als auch Ausverkäufe in Filialen, die noch geschlossen werden.Abonnieren Sie unseren kostenlosen wöchentlichen Newsletter!