Mehr Sichtbarkeit für DIY-Artikel: Otto startet Baumarkt-Shop

Der Otto-Versand startet wieder einmal einen Sub-Shop, der auf ein Nischen-Sortiment spezialisiert ist. Das neue Online-Angebot trägt den Namen „Otto-Baumarkt.de“ und ist – wie es der Shop-Titel bereits vermuten lässt – auf den Versandhandel mit DIY-Produkten zugeschnitten. Mit dem neuen Nischen-Shop wollen die Hanseaten künftig eine „bessere Sichtbarkeit im Netz für Baumarktartikel“ erreichen.

Otto-Baumarkt.de
Otto-Baumarkt.de ist live (Bild: Screenshot)

Nach Informationen von neuhandeln.de wird das neue Online-Angebot von dem selben Team betreut, das auch hinter dem Kernangebot Otto.de steht. Doch nicht nur bei der Mannschaft hinter dem neuen Nischen-Shop setzt Otto auf Altbewährtes. Auch im DIY-Shop selbst wird einmal mehr Ware vermarktet, die es unter derselben Artikelnummer bereits bei Otto.de gibt.

So finden Verbraucher zum Beispiel den Akku-Schrauber „BDCDC18BAFC“ sowohl hier bei Otto.de als auch dort im neuen Sub-Shop. Dabei ist auch der Preis identisch, da Kunden in beiden Shops jeweils 99,99 Euro bezahlen.

Selbst die Versandkosten fallen mit einer Pauschale von 5,95 Euro bei beiden Online-Angeboten gleich aus, was allerdings nicht weiter verwundert. Schließlich eröffnet Otto bereits seit Jahren immer wieder zusätzliche Sub-Shops, in denen Nischen-Sortimente aus dem Kernangebot zweitverwertet werden.

Nach diesem Muster war zuletzt im Februar 2017 der Online-Shop PlentyOne an den Start gegangen, wo sich Otto auf den Online-Handel mit Sport-Artikeln konzentriert. Gestartet hatten die Hamburger dieses Nischen-Angebot zum einen, um ihre Beziehungen zur Sport-Industrie zu „intensivieren“ und neue Partnerschaften mit Herstellern und Lieferanten aufzubauen. Zum anderen will Otto mit dem Sportler-Shop allerdings auch neue Kunden gewinnen, die bislang nicht bei der Kernmarke kaufen.

Kein Wunder. Denn durch seine Sub-Shops will Otto ja nicht zuletzt auch Verbraucher erreichen, die sich von der Marke „Otto“ nicht angesprochen fühlen. Das allerdings ist dieses Mal ausnahmsweise einmal nicht das Ziel des Online-Ablegers, da das neue Angebot die Marke „Otto“ im Titel trägt. Denn jetzt geht’s darum, die Marke „Otto“ mehr mit DIY- und Baumarkt-Artikeln in Verbindung zu bringen.

Neben dem neuen DIY-Shop sowie dem Sportler-Shop PlentyOne betreibt Otto derzeit die Nischen-Angebote Yourhome.de (Möbel) und Schlafwelt.de (Matratzen) sowie Cnouch.de (Polstermöbel) als auch Naturloft.de (Öko-Möbel) plus Neckermann.de (Discounter). Mit allen Sub-Shops will Otto neue Kunden erreichen, die nicht bei Otto.de kaufen oder kaufen wollen. Wenn dieses Ziel verfehlt wird, hat der Sub-Shop keine Zukunft. Zuletzt wurde der Elektronik-Shop Ekinova geschlossen, das Matratzen-Angebot Paul-Paula.de vom Netz genommen und mit Teppstore noch ein Teppich-Shop beerdigt.

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Über Stephan Randler 2244 Artikel
Stephan Randler (40) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit Texten, Moderationen und Vorträgen. mehr

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