Nur noch vier Stores: Filialumbau von Conrad so gut wie abgeschlossen

Mitte April hatte Conrad Electronic angekündigt, im Laufe dieses Jahres fast alle vorhandenen Filialen in Deutschland zu schließen. Begründet wurde dieser Entschluss damit, dass gerade Privatverbraucher ihren Bedarf immer weniger im stationären Handel decken und stattdessen vermehrt online einkaufen würden. Die Corona-Krise hatte diesen Trend laut Conrad in den vergangenen Jahren noch einmal deutlich beschleunigt.

Conrad Zentrale
Conrad-Zentrale (Bild: Conrad Electronic SE)

Zum Zeitpunkt der Ankündigung hatte Conrad Electronic noch elf Ladengeschäfte in Deutschland betrieben. Von diesen Standorten geschlossen wurden seitdem bereits die Conrad-Filialen in Berlin-Kreuzberg, Bonn und Bremen als auch die stationären Stores in Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover und in München.

Übrig sind damit jetzt nur noch vier Standorte im stationären Einzelhandel – und bei dieser Anzahl bleibt es zunächst jetzt auch einmal. Denn Conrad hatte ja im Frühjahr schließlich erklärt, dass nur bestimmte Standorte im Jahresverlauf geschlossen werden. Ausgewählte Filialen betreibt Conrad daher weiterhin.

Zu diesen Standorten zählt die Conrad-Filiale in Köln-Hürth. Denn dieser Laden ist als ein reiner B2B-Store konzipiert. Das Ladengeschäft richtet sich daher gar nicht an Privatverbraucher, sondern ausschließlich an gewerbliche Kunden wie Elektriker, Service-Techniker und Monteure. Diese sollen vor Ort ihren technischen Bedarf decken und im B2B-Store daher Produkte einkaufen wie Messtechnik, Werkzeug und Bürobedarf.

Drei Stores für B2B-Kunden, eine Filiale für alle

Klar, dass dieser Store bestehen bleibt. Denn mit den Filialschließungen reagiert Conrad Electronic ja darauf, dass Privatkunden weniger vor Ort kaufen. Im Frühjahr hatte man daher auch angekündigt, neue Standorte für B2B-Stores zu suchen. Gefunden hat man diese in Mannheim und Regensburg. Denn hier werden bald die bestehenden Geschäfte umgebaut, die dann im nächsten Jahr als B2B-Stores neu eröffnen sollen. In Regensburg zieht Conrad dazu vom 1. Stock ins Erdgeschoss – in Mannheim wird der Store umgestaltet.

Mit den B2B-Stores in Mannheim, Regensburg und Köln-Hürth gibt es schon einmal drei Ladengeschäfte, die Conrad weiterführen wird. Dazu kommt noch als ein vierter Standort das Ladengeschäft in Wernberg-Köblitz. Das ist zwar nicht als B2B-Store konzipiert und steht auch Privatkunden offen. Conrad hatte dennoch schon im Frühjahr erklärt, den Store in Wernberg-Köblitz weiterzubetreiben. Das dürfte nicht zuletzt auch damit zusammen hängen, dass sich die Filiale in Wernberg-Köblitz in der Nähe der Conrad-Zentrale befindet.

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Über Stephan Randler 3203 Artikel
Stephan Randler (43) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.