Chef-Wechsel bei Manufactum: Otto-Gruppe setzt auf interne Lösung

Max Heimann verlässt demnächst die Otto-Tochter Manufactum, für die er aktuell als Geschäftsführer verantwortlich ist. So verabschiedet sich der 47-Jährige beim Multichannel-Händler zum 30. Juni 2022 auf eigenen Wunsch, um sich einer neuen Herausforderung außerhalb der Otto-Gruppe zu stellen.

Alexander Peters
Alexander Peters (Bild: Otto-Gruppe)

Auf ihn folgt Alexander Peters (siehe Foto) als neuer Manufactum-Chef. Damit setzt der Otto-Konzern auf eine interne Lösung. Denn der 47-Jährige arbeitet bereits seit dem Jahr 2006 für die Hanseaten. Bei dem Handelskonzern ist er aktuell als „Group Vice President“ für die IT der Otto-Gruppe verantwortlich.

„Alexander Peters bringt mit seiner hohen Technologie-Expertise genau die richtigen Fähigkeiten mit, um das Wachstum der Manufactum-Gruppe zu skalieren“, erklärt Sergio Bucher, der als Konzernvorstand für die Sparte „Brands & Retail“ zuständig ist, zu der ja auch Manufactum gehört.

Peters startet bei Manufactum allerdings erst am 01. August 2022. Für ein paar Wochen ist daher Kai Steffan alleiniger Geschäftsführer, der aktuell mit Heimann noch die Doppelspitze bei Manufactum bildet. Bei diesem Multichannel-Händler wurde Heimann im April 2017 zum Geschäftsführer berufen und war seitdem unter anderem zuständig für Vertrieb, Service, Logistik und IT. Zuvor hatte er auch schon für die Otto-Gruppe gearbeitet und den konzerninternen Bereich „Corporate Strategy“ geleitet.

Erneut ein Nachfolger aus den eigenen Reihen

Auch damals also hatte die Otto-Gruppe den Chef-Posten bei Manufactum mit einem Manager besetzt, der sich zuvor in den eigenen Reihen bewiesen hatte. Kai Steffan dagegen war vorher unter anderem für Tchibo tätig, bevor er dann im Herbst 2018 ins Manufactum-Management bei der Otto-Gruppe wechselte. Hier ist der 51-Jährige seitdem unter anderem zuständig für Marketing, Produkt und HR.

Manufactum wurde 1987 gegründet, seit 2008 ist die Otto-Gruppe der alleinige Gesellschafter. Das selbst ernannte „Warenhaus der guten Dinge“ verspricht seinen Kunden ressourcenschonend und sozialverträglich hergestellte Produkte, die lange halten und sich zudem einfach reparieren lassen sollen. Zum Sortiment zählen Artikel wie Möbel, Mode, Küchengeräte und Bürobedarf. Manufactum vertreibt sein Sortiment zum einen über stationäre Warenhäuser. Zum anderen verkauft der Händler aus der Otto-Gruppe über den Online-/Versandhandel in der DACH-Region und in Großbritannien.

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Über Stephan Randler 3041 Artikel
Stephan Randler (42) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.