Kurzmeldungen der Woche: Bike24, eBay, Görtz, Raja, Walbusch, Deichmann

Bike24 startet großangelegte Image-Kampagne

Der Spezial-Versender Bike24 will sich mit einer Werbekampagne als One-Stop-Shop für Fahrrad-Fans positionieren. Geworben wird daher online zum Beispiel mit Videoclips bei Facebook, Instagram und YouTube. Zusätzlich nutzt man aber auch Print-Anzeigen in Sport-Zeitschriften und schaltet Werbung auf Plakaten. Dadurch handelt es sich um die erste großangelegte 360-Grad-Kampagne von Bike24.

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Der Schwerpunkt der Image-Kampagne liegt zwar auf der DACH-Region. Geworben wird aber auch in Spanien, Frankreich und Italien, wo Bike24 länderspezifische Online-Shops betreibt. Motive und Clips zeigen Radfahrer in verschiedenen Situationen: etwa auf dem Rennrad oder mit dem E-Bike in der Stadt. Der Claim „Weniger Kompromisse – mehr“ soll dabei verdeutlichen, dass Kunden bei Bike24 schnell die passende Ausrüstung finden und daher mehr Zeit auf ihrem Fahrrad verbringen können.

eBay nennt Zahlen zu seinem Corona-Programm

Vor zwei Jahren hat eBay in Deutschland ein Hilfsprogramm für Einzelhändler gestartet. Seitdem gelten Sonderkonditionen für Einzelhändler, die zum ersten Mal mit dem Vertrieb über eBay.de starten. Mit dieser Maßnahme will das E-Commerce-Unternehmen den Einstieg in den E-Commerce für die Händler erleichtern, deren Geschäft vor Ort durch die Corona-Pandemie leidet oder gelitten hat. Wer daher neu bei eBay handelt, zahlt unter anderem die ersten drei Monate keine Verkaufsprovision. Bis heute haben sich mehr als 11.200 Unternehmen beim Online-Marktplatz gemeldet im Rahmen dieses so genannten Soforthilfe-Programms, das seit Januar 2021 von eBay als Durchstarter-Programm vermarktet wird.

Görtz öffnet Online-Shop für Mode-Händler

Der Schuh-Händler Görtz bietet in seinem Online-Shop ab sofort auch Bekleidung an. Zum Start gibt es rund 5.000 Artikel von mehr als 60 Marken. Angeboten wird Fashion für Damen und Herren, Mode für Kinder soll folgen. Mit dem zusätzlichen Mode-Angebot will Görtz im Online-Shop sein Kernsortiment sinnvoll ergänzen, das aus Schuhen und Accessoires besteht. Angeboten werden die Zusatzsortimente aber nicht durch Görtz selbst, sondern durch Partner. Bei Artikeln ist daher im Online-Shop vermerkt, dass die Ware von einem Drittanbieter stammt und geliefert wird. Neuland ist das Plattform-Geschäft für Görtz aber nicht, auch wenn nun erstmals Mode von Partnern angeboten wird. Denn seit Frühjahr 2020 können Drittanbieter bei Goertz.de bereits Schuhe, Taschen und Accessoires online vermarkten.

Raja, Walbusch und Deichmann helfen der Ukraine

Vergangene Woche hatte ich berichtet, wie Online-Händler die Menschen in der Ukraine unterstützen. Seitdem hat sich wieder viel getan: Die Raja-Gruppe spendet 200.000 Euro an die Organisationen Ärzte ohne Grenzen und das Französische Rote Kreuz, um so den Menschen vor Ort und Flüchtlingen in den Nachbarländern zu helfen. Die Stiftung Raja Danièle-Marcovici hat zudem 50.000 Euro Soforthilfe für das Zentrum für Frauenrechte in Polen bereitgestellt, das sich für Flüchtlinge aus der Ukraine einsetzt.

Die Walbusch-Gruppe wiederum spendet 100.000 Euro als Soforthilfe an die Organisation Deutschland Hilft e.V. in Bonn, um dadurch Menschen in der Ukraine und auf der Flucht aus den Kriegsgebieten zu unterstützen. Die Deichmann-Gruppe unterstützt Evakuierungstransporte von ukrainischen Kindern aus Kinderheimen und Pflegefamilien nach Polen. Eine entsprechende Nothilfe von rund 320.000 Euro wird von der Gruppe getragen. Für den Transport von medizinischen Hilfsgütern wie Verbänden oder Arzneimitteln hilft Deichmann der Stiftung Universitätsmedizin Essen mit einer Spende von 75.000 Euro.

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Über Stephan Randler 3045 Artikel
Stephan Randler (42) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.