Atelier Goldner Schnitt: Zwei neue Geschäftsführer bestellt

Bei der Atelier Goldner Schnitt GmbH aus Münchberg (Oberfranken) verstärken seit kurzem zwei neue Geschäftsführer das Management-Team. Neu bestellt zu Geschäftsführern wurden demnach zum einen kürzlich Frank Brünnler (51) sowie Maximilian Fervers (40), wie einer Mitteilung im Handelsregister zu entnehmen ist. Damit besteht das Führungsteam nun aus vier Personen, nachdem zuletzt nur Gerald Corbae (Sprecher) und Marcus Anton (Marketing und Vertrieb) für die Geschäfte zuständig waren.

Atelier Goldner Schnitt
AGS richtet sich an Best Ager (Bild: Screenshot)

Zur Erinnerung: Vor gut einem Jahr hatte mit Ute Stark die Einkaufschefin den Textil-Anbieter verlassen, der auf den Handel mit Damen-Mode spezialisiert ist und Best Ager als Kunden adressiert. Es war bereits der zweite prominente Abgang damals in kurzer Zeit. Denn zuvor hatte sich mit Andrew J. Simpson bereits der Marketing-Chef beim Spezial-Versender verabschiedet.

Welche Aufgaben nun die beiden Neuzugänge in der Geschäftsführung der Atelier Goldner Schnitt GmbH übernehmen, hat der Spezial-Versender bis Redaktionsschluss zwar nicht verraten.

Laut seinem privaten Xing-Profil kümmert sich Frank Brünnler nun aber als neuer Chief Purchasing Officer (CPO) um den Einkauf, den in der Geschäftsführung zuvor Ute Stark verantwortet hatte. Zuvor war er nach eigenen Angaben in ähnlichen Funktionen bereits für den Schneider Versand und die Neckermann.de GmbH tätig. Von Maximilian Fervers gibt es auf Xing kein eigenes Karriere-Profil.

Atelier Goldner Schnitt verkauft Damenoberbekleidung auf dem deutschen Markt und in acht weiteren europäischen Ländern durch Tochtergesellschaften. Laut dem aktuellsten Konzernabschluss sanken im Geschäftsjahr 2014/2015 (Ende: 30. September) die Umsätze in der Gruppe um 8,3 Prozent auf 93,4 Mio. Euro. Gründe waren ein „anhaltender Wettbewerbsdruck“ und Werbekostenreduzierungen, da unrentable Werbemittel gestrichen wurden. Atelier Goldner Schnitt beendete das Jahr 2014/2015 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von -6,4 Mio. Euro in der Gruppe (Vorjahr: -3,9 Mio. Euro).

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