Trotz und wegen Corona: Alternate macht erstmals mehr als eine Milliarde Umsatz

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Die Unternehmensgruppe Alternate/Wave blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Denn der Konzern konnte in den zwölf Monaten von 01. Juli 2020 bis 30. Juni 2021 beim Netto-Umsatz erstmals die Marke von einer Milliarde Euro toppen. Hintergrund ist, dass der IT-Spezialist seine Umsätze kräftig steigern konnte. Wie stark das Wachstum ausgefallen ist, beziffert man zwar auch auf Nachfrage nicht.

Alternate Logistik
Das neue Versandlager (Bild: Alternate GmbH)

Dafür verrät der Konzern aber verschiedene Faktoren, die das Geschäft in der vergangenen Berichtsperiode 2020/21 positiv beeinflusst haben. So konnte aus der Gruppe der Elektronik-Händler Alternate davon profitieren, dass Verbraucher wegen Corona mehr Einkäufe ins Internet verlagert haben.

Dabei hatte Alternate in die Karten gespielt, dass bereits in Jahren zuvor das IT-Sortiment um zusätzliche Produkte aus Kategorien wie Haushalt, Garten, Outdoor, Werkzeug und Spielzeug erweitert wurde. Schließlich wurden nicht zuletzt solche Produktgruppen seit Beginn der Pandemie stark nachgefragt.

Ein Erfolgsfaktor sei zudem gewesen, dass die Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr ein zusätzliches Logistikzentrum in Betrieb nehmen konnte (siehe Foto oben). Dadurch habe der Konzern mehr Waren bevorraten können. Das sei auch ein wichtiger Baustein gewesen, weil es wegen Corona immer wieder „extreme Lieferverzögerungen“ im vergangenen Geschäftsjahr gegeben habe. Durch gute Beziehungen zu Herstellern habe man zudem einer „grundsätzlich schwierigen Warenverfügbarkeit“ trotzen können.

B2C-Geschäft boomt, B2B-Handel mit Schrammen

Eine „gebremste Nachfrage“ gab es dagegen beim B2B-Geschäft, wo die Gruppe mit dem Großhändler Wave aktiv ist. Hier wurden Investitionen gestoppt oder verschoben, wie der Konzern berichtet. Das habe die Gruppe aber durch den Online-Boom beim B2C-Geschäft mehr als kompensieren können.

Alternate betreibt einen Online-Shop in zwölf Länderversionen und zwei Stores in Linden (Hessen). Das Unternehmen ist seit 1992 aktiv und stammt aus dem IT-Geschäft. Das Angebot ist allerdings über die Jahre gewachsen und wurde um weitere Sortimente ergänzt. Die zuletzt veröffentlichten Jahreszahlen beziehen sich bereits auf das Geschäftsjahr 2018/19. Der Jahresabschluss wurde damals allerdings in den Konzernabschluss der Shift IT Management GmbH & Co. KG Holding einbezogen. So war es auch bei Großhändler Wave. Der ganze Konzern kam 2018/19 auf einen Netto-Umsatz von 758,5 Mio. Euro.

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Über Stephan Randler 2887 Artikel
Stephan Randler (42) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.