„2020 war intensiv“: Westwing profitiert vom Online-Boom im Corona-Jahr

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In der Corona-Krise boomt der Online-Handel im Allgemeinen – und das E-Commerce-Geschäft bei den Anbietern von Home & Living im Speziellen. Denn viele Bundesbürger richten sich zurzeit ihr Zuhause schön ein – wenn sie gezwungenermaßen mehr Zeit als sonst in den eigenen vier Wänden verbringen müssen. Kein Wunder also, dass auch beim Münchner Shopping-Club Westwing das Geschäft brummt.

Stefan Smalla
Club-Chef Stefan Smalla (Bild: Westwing)

Denn nach vorläufigen Zahlen kommt der Online-Händler von Möbeln, Wohn-Accessoires und Heim-Textilien in dem vergangenen Geschäftsjahr 2020 auf ein Brutto-Warenvolumen (GMV) von 502 Mio. Euro. Das ist ein Plus von 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Zahl der aktiven Kunden hat sich deutlich erhöht – und zwar um 61 Prozent auf 1,5 Mio. Kunden (Ende 2020). Vor einem Jahr lag der Vergleichswert noch bei 0,9 Mio. aktiven Kunden.

„2020 war ein intensives Jahr für uns“, freut sich daher stellvertretend Stefan Smalla (siehe Foto), Westwing-Gründer und Chief Executive Officer (CEO).

Wachsen konnte Westwing generell, weil es im vergangenen Jahr im Geschäft mit Home & Living eine „beschleunigte E-Commerce-Adaption“ gegeben habe. Von dieser habe man „vollständig partizipieren“ und daher den Umsatz entsprechend deutlich steigern können. Getragen wurde das Wachstum dabei zum einen von „äußerst loyalen“ Bestandskunden, die immer wieder bei Westwing bestellt haben. Zum anderen konnte der Shopping-Club allerdings auch von einer „starken Neukundenakquise“ profitieren.

Westwing wurde 2011 gegründet und ist in elf Ländern aktiv. Im Angebot sind preisreduzierte Möbel, Accessoires und Textilien, die nur einen begrenzten Zeitraum erhältlich sind oder solange der Vorrat reicht. Einsehen können Angebote nur registrierte Mitglieder. Bei WestwingNow werden zusätzlich Bestseller angeboten, die für alle Internetnutzer öffentlich einsehbar und dauerhaft verfügbar sind.

Die endgültigen Jahreszahlen veröffentlicht Westwing am 30. März 2021. Das Brutto-Warenvolumen (Gross Merchandise Volume bzw. GMV) entspricht dem Produktwert von allen gültigen Bestellungen.

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Über Stephan Randler 2910 Artikel
Stephan Randler (42) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.