Omnichannel-Handel im Blick: Neue Doppelspitze bei Intersport Voswinkel

Am 01. August 2023 wird Ralf Lehmkuhl zweiter Geschäftsführer bei Sport Voswinkel. Bei der Intersport-Tochter folgt der 44-Jährige dann auf Anna-Lena Schulte-Angels, die ihren beruflichen Weg außerhalb von Sport Voswinkel fortsetzen wird. Lehmkuhl führt das Geschäft dann in einer Doppelspitze mit Marcus Neul.

Ralf Lehmkuhl
Ralf Lehmkuhl (Bild: Intersport)

In dieser neuen Geschäftsführung übernimmt Lehmkuhl (siehe Foto links) künftig die Aufgaben von Schulte-Angels. Ab August 2023 verantwortet daher Lehmkuhl als Geschäftsführer den kaufmännischen Bereich sowie E-Commerce, Customer-Relationship-Management als auch Personal & Recht und IT. Neul kümmert sich weiterhin um seine Ressorts, zu denen Vertrieb, Einkauf und Marketing gehören.

Lehmkuhl ist aktuell Bereichsleiter für Finanzen und Controlling der Mode-Marke Bonita. Zuvor war der 44-Jährige schon kaufmännischer Leiter und Prokurist bei Karstadt Sports gewesen und für das Controlling bei SportScheck zuständig.

Mit seiner Verpflichtung bekommt Sport Voswinkel also einen Neuzugang, der sich mit Finanzen auskennt und dazu in der Sport-Branche erfahren ist. Zusammen mit dem zweiten Geschäftsführer Neul soll er künftig die Omnichannel-Strategie von Voswinkel weiter vorantreiben. Beide Geschäftsführer berichten dabei direkt an Thomas Storck, der wiederum Chief Financial Officer (CFO) bei der gesamten Intersport-Gruppe ist.

Karriere-Stationen bei SportScheck und Karstadt Sports

Sport Voswinkel wurde 1904 gegründet, der Firmensitz befindet sich in Dortmund. Seit 2003 ist der Händler eine 100-prozentige Tochter der Intersport-Gruppe. Sport Voswinkel betreibt knapp 50 stationäre Geschäfte in Deutschland. Der Händler ist zudem an den zentralen Online-Marktplatz Intersport.de angebunden, über den Handelspartner ihre Produkte online verkaufen können. Kunden können daher unter anderem über das Internet einsehen, ob ein gewünschtes Produkt in einem lokalen Geschäft von Sport Voswinkel verfügbar ist.

Dazu verkauft Sport Voswinkel auch online über den Intersport-Marktplatz. Hier werden die Bestellungen der Kunden nach dem Spielmacher-Prinzip an lokale Geschäfte verteilt. Dabei versucht Intersport, dass der Artikel möglichst vom nächstgelegenen Händler an den Kunden geliefert wird. So will Intersport erreichen, dass Waren auf möglichst kurzen Wegen vom Händler zum Kunden transportiert werden. Gegenüber dem Verbraucher wird der einzelne Händler aber nicht sichtbar. Stattdessen verkauft die Ware die Intersport Digital GmbH, die Bestellungen an einzelne Händler weiterleitet. Dafür wird ermittelt, wie nahe ein Händler beim Kunden ist – und zwar über die Anschrift, die der Kunde im Online-Shop als Versandadresse nennt.

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