Vorläufige Jahreszahlen: Zooplus-Umsatz klettert auf 1,1 Mrd. Euro

Die Zooplus AG hat das gerade abgelaufene Geschäftsjahr 2017 mit einem Netto-Umsatz von 1,1 Mrd. Euro abgeschlossen. Damit konnte der Spezialversender ein Wachstum von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreichen, als der Netto-Umsatz erst 909 Mio. Euro betragen hatte. Das besagen jetzt die vorläufigen Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr 2017, in dem der europaweit aktive Versender von Tierbedarf obendrein erstmals die magische Marke von einer Mrd. Euro Netto-Umsatz knacken konnte.

Zooplus Cornelius Patt
Cornelius Patt (Bild: Zooplus AG)

Zweistellig zulegen konnte Zooplus nach eigenen Angaben dabei in allen 30 Ländermärkten, in denen der Online-Pureplayer aktiv ist. Demnach konnte der Spezial-Versender zum einen davon profitieren, dass es beim Geschäft mit Bestandskunden ein überdurchschnittliches Wachstum von 28 Prozent gegeben hat. Zum anderen haben auch die Umsätze beim Kerngeschäft – dem Versand von Tierfutter – überdurchschnittlich angezogen und sich gegenüber dem Vorjahr um 24 Prozent erhöht.

Dadurch hat sich der Anteil am Gesamtumsatz im abgelaufenen Jahr leicht von zuvor 82 Prozent auf 83 Prozent erhöht, der über Futter generiert wird.

Prinzipiell hat Zooplus den unschlagbaren Vorteil, dass Kunden immer wieder Nachschub für ihre Lieblinge brauchen. Wer daher zum ersten Mal bei Zooplus bestellt und mit dem Service zufrieden ist, hat wohl wenig Grund künftig woanders einzukaufen. Wegen der guten Entwicklung im Geschäft mit Bestandskunden freut sich Zooplus auch über eine „ausgeprägte Nachhaltigkeit des Wachstums“.

Spannend bleibt dennoch, wie sich das Ergebnis entwickelt. Denn zum einen sind im Futtergeschäft die Margen geringer als im Zubehörgeschäft, wo Zooplus nur ein Wachstum von 15 Prozent erreichen konnte. Zum anderen hatte Zooplus im Herbst 2017 damit begonnen, stärker in die Neukunden-Akquise zu investieren. Deshalb hatte man auch die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2017 mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) in einer einstelligen Millionenhöhe nach unten korrigiert, nachdem der Spezial-Versender ursprünglich ein EBT zwischen 17 und 22 Mio. Euro prognostiziert hatte.

Laut Vorstandsboss Cornelius Patt (siehe Foto) hätten die Investitionen in das Neukundengeschäft „gut gegriffen“. Im vierten Quartal 2017 gab es deshalb ein Plus von 25 Prozent, nachdem der Umsatz im dritten Quartal nur um 22 Prozent gewachsen war. Die finalen Ergebnisse gibt es am 22. März 2018.

Zooplus ist mit Online-Shops europaweit in 30 Ländern vertreten. Der Konzern ist außerdem mit seiner Discount-Marke Bitiba parallel in 14 europäischen Ländern zu seiner Kern-Marke Zooplus vertreten.

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