„Lounge by Zalando“: Shopping-Club von Zalando wird umbenannt

Der Berliner Mode-Händler Zalando positioniert seinen Shopping-Club neu. Denn das Online-Angebot wird ab sofort unter dem Namen Lounge by Zalando vermarktet. Bislang hatte das E-Commerce-Unternehmen sein Online-Portal als „Zalando Lounge“ beworben. Mit dem neuen Namen will Zalando jetzt verdeutlichen, dass der Shopping-Club zu Zalando gehört und die Marke dadurch näher an die Zalando-Gruppe rücken.

Lounge by Zalando
Lounge by Zalando (Bild: Zalando SE)

Verändert wurde nun aber nicht nur der Name, auch grafisch hat sich etwas getan. So wird das Wort „Lounge“ jetzt in Großbuchstaben geschrieben, der Firmenname von Zalando dagegen weiter in Kleinbuchstaben. Zuvor wurden beide Wörter jeweils in Kleinbuchstaben geschrieben (siehe Bilder unten).

Ebenfalls neu: Der Buchstabe „E“ am Ende des Wortes „Lounge“ enthält jetzt zusätzlich ein kleines Symbol. Das befindet sich in der Mitte des Buchstabens und soll einen Edelstein darstellen. Damit will Zalando darauf anspielen, dass Kunden in der Lounge von Zalando spezielle Angebote bekommen können.

Schließlich verspricht der Shopping-Club nicht weniger als attraktive Angebote mit satten Rabatten. Denn verkauft werden in der „Lounge by Zalando“ unter anderem Restbestände von Marken und Saisonware. Angeboten werden solche Artikel immer in zeitlich begrenzten Verkaufsaktionen. Diese laufen bis zu 72 Stunden oder solange der Vorrat reicht. Kunden können einen Newsletter abonnieren und sich per E-Mail informieren lassen, wenn neue Kampagnen starten. So können Nutzer vermeiden, dass sie den Start einer Kampagne verpassen. Wer nämlich zu spät shoppt, geht unter Umständen leer aus. Bei Mode-Kampagnen sind nämlich bestimmte Größen oft schon vergriffen, wenn Nutzer zu spät die Verkaufsaktionen aufrufen.

Gestartet wurde die „Lounge by Zalando“ im Jahr 2010 – also rund zwei Jahre nachdem Zalando mit seinem klassischen Online-Shop an den Start gegangen war. Aktuell ist das Online-Outlet in 17 Ländern in Europa verfügbar und ergänzt in diesen Märkten den regulären Fashion-Store von Zalando, wo ein festes Sortiment erhältlich ist. Dieses Online-Angebot ist sogar für Kunden in 25 Ländern in Europa verfügbar. Doch mit der „Lounge by Zalando“ wollen die Berliner ihren Kunden einen zusätzlichen Service bieten und unter anderem Schnäppchenjäger adressieren. Das Online-Outlet ist aber auch für Hersteller und Marken ein interessanter Kanal, um Ware online zu verkaufen. Denn einsehen können die Verkaufsaktionen nur registrierte Mitglieder.

Marken und Hersteller können über den Shopping-Club daher Ware reduziert anbieten, ohne dass Preise öffentlich einsehbar sind. Ware wird manchmal erst bei Lieferanten geordert, wenn Kunden bestellt haben. Dann werden Artikel in einem Logistikzentrum von Zalando geprüft und umverpackt, bevor sie an die Kunden gehen. Deshalb kann die Lieferzeit mehrere Wochen betragen, wenn Kunden in dem Shopping-Club von Zalando bestellen. Wer ein Konto bei Zalando hat, kann sich damit auch in der Lounge anmelden.

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Über Stephan Randler 3250 Artikel
Stephan Randler (43) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.