Online-Supermärkte: Rewe will Service „deutlich ausweiten“

Der Online-Lebensmittelhandel fristet in Deutschland nach wie vor ein Schattendasein. Das hält die Rewe-Gruppe aber nicht davon ab, beim E-Commerce-Geschäft weiter Gas zu geben:

Rewe OnlineBildquelle: Screenshot

„Auf einem guten Weg sind auch die innovativen Vertriebsformate TEMMA, REWE to go und das E-Commerce-Geschäft mit REWE Online. Im laufenden Jahr wird der Online-Service nochmals deutlich ausgeweitet.“

Rewe beliefert aktuell Kunden in zehn Stadtgebieten Deutschlands. Alternativ haben Verbraucher die Möglichkeit, die Ware online zu bestellen und im Anschluss fertig gepackt an einem Supermarkt abzuholen. Dieser Multichannel-Service („Click & Collect“) wird momentan an einem Dutzend Filialen in der Bundesrepublik angeboten.

Im vergangenen Jahr haben deutsche Verbraucher nach Zahlen vom Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BVH) lediglich 752 Mio. Euro brutto (inkl. MwSt.) für Lebensmittel, Delikatessen und Wein im Internet ausgegeben. Zum Vergleich: Bekleidung haben Verbraucher im Wert von 7,1 Mrd. Euro brutto geordert. Der gesamte E-Commerce-Markt hatte laut BVH im vergangenen Jahr ein Umsatzvolumen von 39,1 Mrd. Euro brutto.

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Stephan Randler (40) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit Texten, Moderationen und Vorträgen. mehr