„Immer mehr Kunden“: DHL will die Zahl seiner Packstationen verdoppeln

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Die Deutsche Post DHL Group (DPDHL) investiert in ihre hauseigenen Packstationen. So sollen in den kommenden drei Jahren weitere 6.000 Packstationen in Deutschland an den Start gehen. Dadurch will DPDHL die Zahl seiner Abholpunkte auf rund 12.000 Packstationen in der Bundesrepublik verdoppeln.

DHL Packstation
Packstation von DHL (Bild: DPDHL)

Aktuell gibt es nach Angaben von DPDHL bereits über 6.000 Packstationen in Deutschland. Diese Menge soll sich im kommenden Jahr zunächst auf rund 8.500 Installationen erhöhen, bevor es dann in einem zweiten Schritt im Jahr 2022 bereits 10.500 Packstationen in der Bundesrepublik geben soll. Die Zahl von 12.000 Automaten soll dann im Jahr 2023 erreicht werden (siehe Grafik).

„Immer mehr Kunden nutzen die Packstation und Bestandskunden nutzen sie immer häufiger“, argumentiert Tobias Meyer, der als Konzernvorstand bei DPDHL für die Sparte „Post & Paket Deutschland“ verantwortlich ist.

Diese Entwicklung kommt nicht gerade überraschend. Denn bereits vor einigen Monaten hatte DPDHL angekündigt, die Zahl seiner Packstationen in Deutschland weiter erhöhen zu wollen. Auch damals war ja ein Grund, dass sich „überproportional viele Neukunden“ für den Service registrieren. Und das liegt in diesem Jahr natürlich auch mit an Corona. „Gerade in der Corona-Krise haben viele Neukunden die Vorteile der Packstation für sich entdeckt“, beobachtet DPDHL-Vorstand Meyer. Nachvollziehbar. Denn hier können Verbraucher ihre Pakete zu jeder Uhrzeit kontaktfrei mit DHL versenden und empfangen.

Packstationen Deutschland
Entwicklung der Zahl der DHL-Packstationen in Deutschland (Bild: DPDHL)

Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass nicht zuletzt DPDHL selbst von den Packstationen profitiert. Denn hier wird der Paketdienst ja eine Sendung bereits beim ersten Zustellversuch los, wenn der Kunde eine Lieferung an den Automaten wünscht. Bei der Lieferung nach Hause dagegen kommt es ja immer wieder vor, dass die Zustellung ins Leere läuft. Schließlich sind die Kunden nicht immer zu Hause, wenn der Postbote klingelt. Um effizienter zustellen zu können, sind Packstationen daher auch für DPDHL ein probates Mittel. Kein Wunder also, dass DPDHL sein Netzwerk an Abholautomaten jetzt ausbauen will.

Kunden können die Packstationen kostenlos nutzen, um sich Sendungen von DHL dorthin schicken zu lassen – anstatt etwa nach Hause. So können Verbraucher auch Pakete unterwegs abholen, wenn sie etwa auf dem Weg zur Arbeit sind. Wer den Service nutzen will, muss sich vorab online registrieren.

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Über Stephan Randler 2765 Artikel
Stephan Randler (41) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.