Cyberport-Comeback in Hamburg, Zalon-Premiere in Schweden

Der Multichannel-Händler Cyberport eröffnet seine nächste Shop-in-Shop-Fläche. Kunden finden den Elektronik-Spezialisten daher künftig in der Hamburger Mönckebergstraße 3, wo Cyberport in einer Filiale von Kaufhof zu finden ist. Damit zieht der Elektronik-Händler nun schon in das dritte Kaufhof-Geschäft, nachdem es bereits Shop-in-Shop-Flächen bei Kaufhof in Nürnberg und München gibt.

Cyberport Kaufhof
Cyberport bei Kaufhof (Bild: Cyberport)

Denn mit einer neuen Shop-in-Shop-Strategie will Cyberport seit diesem Jahr in Zentrumslagen neue Kunden erreichen, ohne eigene Filialen eröffnen zu müssen. Passend dazu liegt jetzt auch die Shop-in-Shop-Fläche in Hamburg zentral in einer Kaufhof-Filiale zwischen Binnenalster und Bahnhof.

Kaufhof wiederum will durch die Kooperation mit Cyberport zusätzliche Sortimente bieten und so Mehrwerte für Kunden schaffen. Scheinbar mit Erfolg. „Die Kooperation mit Kaufhof verläuft sehr erfolgreich“, erklärt Helmar Hipp, Geschäftsführer von Cyberport.

Bei seinen Shop-in-Shop-Flächen will Cyberport zum einen mit Beratung punkten. Deshalb arbeiten auf der Fläche auch eigene Mitarbeiter von Cyberport. Überzeugen möchte der Elektronik-Spezialist zum anderen aber auch mit seinem Service. Deshalb können Kunden auch auf den Shop-in-Shop-Flächen unter anderem solche Produkte abholen, die sie zuvor im Online-Shop bestellt haben (Click & Collect).

In Hamburg hatte Cyberport übrigens bis Januar 2017 bereits ein eigenes Geschäft im Einkaufszentrum „Europa Passage“, das sich ebenfalls in der Innenstadt befindet. Hier wurde aber umgebaut, weshalb alle Mieter nach Angaben von Cyberport ihre Ladenflächen räumen mussten. Mit der neuen Shop-in-Shop-Fläche feiert Cyberport also quasi sein Comeback in Hamburg. Neuland betritt jetzt dagegen der Fashion-Versender Zalando, der mit dem Curated-Shopping-Dienst „Zalon“ nun nach Schweden geht.

„Zalon wurde in unseren bestehenden Märkten positiv aufgenommen“, argumentiert Ivo Scherkamp, Chief Executive Officer (CEO) von „Zalon by Zalando“. Zuletzt hatten die Berliner den Shopping-Service nach Belgien gebracht, nachdem Zalando die Mode-Beratung zunächst im Jahr 2015 in Deutschland, Österreich und der Schweiz gestartet hatte und ein Jahr darauf in die Niederlande expandierte.

Bei dem Curated-Shopping-Service füllen Kunden online einen Fragebogen aus, damit Zalando ihren Mode-Geschmack einschätzen kann. Danach stellen Stylisten passende Outfits zusammen. Diese sollen Kunden in Ruhe zu Hause anprobieren. Bezahlen muss der Kunde nur, was er aus dem persönlichen Style-Paket behalten will. Versand und Retouren sind kostenlos – wie es bei Zalando noch üblich ist.

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Über Stephan Randler 2240 Artikel
Stephan Randler (40) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit Texten, Moderationen und Vorträgen. mehr