Auch wenn die nächste Filiale schließt: Conrad setzt weiter auf Ladengeschäfte

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Der Multichannel-Händler Conrad Electronic schließt die nächste Filiale. Vor dem Aus steht konkret das Ladengeschäft in Nürnberg, das zum Ende dieses Jahres aufgegeben wird. Diesen Schritt begründet der Elektronik-Spezialist auf Nachfrage von neuhandeln.de mit „wirtschaftlichen Erwägungen“ als auch mit „Standort-bedingten Besonderheiten“. Durch das Aus in Nürnberg reduziert sich das Filialnetz weiter.

Filiale Nuernberg
Conrad-Filiale (Bild: Conrad Electronic)

Denn bereits im vergangenen Jahr wurde eine Filiale von Conrad in Mainz geschlossen – ebenfalls aufgrund von „wirtschaftlichen Erwägungen“ und „Standort-bedingten Besonderheiten“. Geschichte ist jetzt außerdem das Ladengeschäft in München-Moosach – wenn auch aus anderen Gründen.

Diese Filiale musste der Elektronik-Spezialist vor wenigen Wochen schließen, weil der Mietvertrag vom Vermieter nicht verlängert wurde. „Wir bedauern diese Entscheidung sehr“, betont Conrad gegenüber neuhandeln.de. „Die Filiale war ein wichtiger Bestandteil unserer strategischen Ausrichtung.“

Denn in München-Moosach hatte sich der Elektronik-Spezialist zuletzt verstärkt auf B2B-Kunden wie Handwerker fokussiert. Schließlich hat Conrad Electronic ja strategisch das Ziel, das B2B-Geschäft kontinuierlich auszubauen. Aus diesem Grund wurde vor einem Jahr bei Köln auch ein Pilot-Store eröffnet, der sich an B2B-Kunden richtet. Solche Geschäfte sollen auch künftig eine wichtige Rolle spielen. Denn auf stationäre Standorte setzt Conrad auch weiterhin – trotz Filial-Aus in Nürnberg.

B2B-Filialen: „Suchen fortwährend geeignete Flächen“

„Gemäß unserer Plattform-Strategie setzen wir weiterhin auf die Vernetzung von Online-Shop und stationärem Handel“, verdeutlicht der Elektronik-Spezialist auf Nachfrage von neuhandeln.de. „Mit unserem stärkeren Fokus auf B2B suchen wir fortwährend geeignete Flächen für B2B-Filialen.“

Conrad Electronic bedient sowohl B2B- als auch B2C-Kunden über den Versandhandel (Internet plus Kataloge) und aktuell noch 18 stationäre Ladengeschäfte in Deutschland (mit dem Store in Nürnberg).

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Über Stephan Randler 2854 Artikel
Stephan Randler (42) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.

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