Hamsterkäufe verlagern sich ins Web
11.04.2022 Drei aktuelle Krisensituationen durch Corona, Lieferkettenprobleme und den Krieg in der Ukraine veranlassen auch die Online-KundInnen zu Hamsterkäufen, obwohl diese sachlich nicht begründet sind.
Hamsterkäufe im Einzelhandel setzen sich in den Online-Shops fort
Nachdem viele Ladengeschäfte und Supermarktregale, wie zu Beginn der Corona-Pandemie, bei manchen Produkten erneut leergekauft wurden, setzt sich dieses Kaufverhalten nun auch im Online-Handel fort. Besonders Mehl und Speisestärke sind heiß begehrt, ebenso wie Speiseöl und Nudeln. Die Nachfrage nach Mehl und Speisestärke explodierte im März um unglaubliche 2.262 Prozent, bei Speiseöl um 382 Prozent und bei Nudeln um 269 Prozent.Bei den Vorratskäufen denken die Deutschen auch an ihre Haustiere
Bei ihren Hamsterkäufen denken die KäuferInnen wohl auch an ihre vierbeinigen Lieblinge. Die Nachfrage beispielsweise nach Hundefutter ist im März gegenüber dem Vormonat immerhin um 25 Prozent angestiegen. Zeitgleich ziehen die Preise auch hier deutlich an. Der Preis-Nachfrage-Index stieg im März gegenüber dem Februar deutlich von 112,12 auf den Wert von 115,76.Abonnieren Sie unseren kostenlosen wöchentlichen Newsletter!