Virus eingeschleust: Öko-Versender Waschbär leidet unter Hacker-Angriff

Der süddeutsche Öko-Versender Waschbär ist Opfer einer Cyber-Attacke. Denn vergangene Woche gab es nach eigenen Angaben einen Hacker-Angriff, unter dem der Spezialist für umweltgerechte Produkte nach wie vor leidet. Kunden können daher aktuell zwar telefonisch und online bei Waschbär bestellen.

Waschbaer Online-Shop
Waschbär Online-Shop (Bild: Screenshot)

Doch Bestellungen seiner Kunden kann Waschbär derzeit weder bearbeiten noch verschicken. Auch der E-Mail-Verkehr liegt lahm. Denn bei der Cyber-Attacke wurde ein Virus in das IT-System des Unternehmens eingeschleust.

Waschbär habe aber „unverzüglich reagiert“ und vorsorglich alle IT-Systeme heruntergefahren. „So ein radikaler Schritt hat natürlich Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen“, erklärt der Öko-Versender auf Nachfrage von neuhandeln.de. „Bei allen unseren Aktivitäten gilt allerdings der Grundsatz: Sicherheit vor Schnelligkeit.“

Aktuell verschaffe man sich nach wie vor einen Überblick über die Situation und die Folgen. Wie lange daher das Problem besteht und wann Waschbär wieder in den Normalbetrieb zurückkehrt, ist derzeit offen. Mit Fachleuten arbeite der Öko-Versender aber „unter Hochdruck“ an einer Lösung. Man prüfe aktuell zudem noch, ob und inwieweit Daten von Kunden durch den Hacker-Angriff betroffen sind.

Waschbär wurde 1987 gegründet und bietet Damen-, Herren- und Kindermode an. Zu dem Sortiment zählen auch Kosmetik, Wasch- sowie Putzmittel, Heimtextilien und Möbel. Für alle Sortimente gibt es eigene Material-Anforderungen: bei Baumwoll-Textilien etwa Baumwolle aus biologischem Anbau.

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Über Stephan Randler 2816 Artikel
Stephan Randler (41) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.

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