Shop-in-Shop-Konzepte: Cyberport erprobt neues Format, Hugendubel expandiert

Der Multichannel-Händler Cyberport testet ein neues Store-Format in seinen Ladengeschäften. Denn hier bündelt der Elektronik-Spezialist nun seine Angebote für PC-Spieler auf einer gesonderten Fläche. In diesen „Gaming“-Bereichen finden Kunden jetzt unter anderem leistungsstarke Gaming-PCs sowie auch Zubehör wie hochauflösende Bildschirme, ergonomische PC-Mäuse oder Gaming-Tastaturen.

Cyberport Gaming
Gaming-Bereich im Store (Bild: Cyberport)

Mit dem neuen Shop-in-Shop-Konzept will Cyberport eine „immer vielfältiger werdende Zielgruppe“ erreichen. „Gaming und E-Sport sind etablierte und wachstumsstarke Märkte“, argumentiert nämlich der Elektronik-Spezialist.

Dennoch gibt es das neue Angebot aktuell erst in elf von insgesamt 16 Stores, die Cyberport in Deutschland und Österreich betreibt. Denn dazu zählen auch drei Shop-in-Shop-Flächen bei Galeria Karstadt Kaufhof, die für das neue Format zu klein sind. Hier gibt es deshalb keinen klar abgegrenzten Gaming-Bereich – dafür aber ausgewählte Bestseller aus dem Gaming-Sortiment.

In den zwei Cyberport-Stores in Wien dagegen werden die neuen Gaming-Bereiche im nächsten Jahr eingeführt. Prinzipiell gibt es Gaming-Angebote schon länger online und in den Stores von Cyberport, wo die Ware bislang in normalen Regalen präsentiert wurde. Zuletzt wurde aber das Sortiment stark ausgebaut. Und mit dem Store-Konzept will Cyberport künftig seine Gaming-Umsätze verdoppeln.

Hugendubel und Galeria Karstadt Kaufhof kooperieren enger

Wie das neue Format in der Praxis bei den Kunden ankommt, wird sich allerdings erst noch zeigen. Da ist Hugendubel schon einen Schritt weiter. Schließlich verkauft der Buchhändler bereits seit mehr als vier Jahren über eine Shop-in-Shop-Kooperation in 80 Karstadt-Filialen. Diese Zusammenarbeit wird nun auf Ladengeschäfte von Kaufhof ausgerollt, nachdem diese zwei Warenhäuser fusioniert wurden.

Bis Ende 2020 gibt es Hugendubel-Shops dann in fast 180 Filialen von Galeria Karstadt Kaufhof. Hier kümmert sich Hugendubel um Einkauf, Logistik und Warenpräsentation, während die Warenhäuser die Bücher verkaufen. Auf Flächen von 30 bis 50 Quadratmetern gibt es Bestseller und Reiseliteratur sowie Belletristik, Sachbücher und Ratgeber. „Buchsortimente im Warenhaus sind eine Erfolgsgeschichte und hochprofitabel“, freut sich Thomas Wanke, Chief Sales Officer (CSO) von Galeria Karstadt Kaufhof.

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Über Stephan Randler 2490 Artikel
Stephan Randler (40) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.