Mehr fürs Geld: Amazon macht „Prime“-Flatrate attraktiver

Amazon eilt nach wie vor von Umsatzrekord zu Umsatzrekord und ein Ende des Booms ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Denn mit einem geschickten Kniff wertet Amazon jetzt seine Versandkosten-Flatrate „Prime“ auf und bindet seine Bestandskunden ab sofort noch enger an sich:

amazon-prime-uebersicht-angebot-4cQuelle: Amazon.de

„Amazon Prime und der Lovefilm Video on Demand-Service sind zwei der beliebtesten Mitgliedschafts-Programme in Deutschland. Heute hat Amazon angekündigt, diese beiden Programme ab dem 26. Februar zu kombinieren. […] Das neue Prime beinhaltet zukünftig unbegrenzten Zugang zu mehr als 12.000 beliebten Filmen und Serienepisoden zum günstigen Preis von 49 € im Jahr […].“

Wirklich überraschen dürfte dieser Schritt allerdings Amazon-Insider kaum. Denn in den USA bietet Amazon seinen Prime-Mitgliedern schon länger an, dass sie im Rahmen ihrer Mitgliedschaft nach Belieben unzählige Kinofilme und TV-Serien streamen können. Es lag damit auf der Hand, dass Amazon auch in Deutschland die Versandkosten-Flatrate mit dem Content seines Tochter-Unternehmens Lovefilm (2011 von Amazon komplett gekauft) verschmelzen wird. Mit diesem Schritt bindet Amazon also seine Kunden noch enger an sich, weswegen der Versandhandelsriese seine Vormachtstellung im deutschen E-Commerce weiter untermauern dürfte.

Weiterlesen:

Über Stephan Randler 2268 Artikel
Stephan Randler (40) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit Texten, Moderationen und Vorträgen. mehr