Eddie Bauer verschiebt Start der Shop-in-Shop-Kooperation

Vergangene Woche hatte ich berichtet, dass der auf Outdoor- und Freizeitbekleidung spezialisierte Textilversender Eddie Bauer wieder in den stationären Einzelhandel einsteigen will. Ursprünglich sollte das bereits im laufenden Geschäftsjahr 2014/2015 (Stichtag: 28. Februar) passieren, wie das Unternehmen in Aussicht gestellt hatte.

Eddie Bauer

Bildquelle: Screenshot

Gegenüber neuhandeln.de hat Eddie Bauer nun aber erklärt, dass der Eintritt in den stationären Handel verschoben wird. So soll doch erst im kommenden Geschäftsjahr 2015/2016 wieder im stationären Einzelhandel verkauft werden. Konkrete Gründe nennt der Händler nicht – genauso wenig wie weitere Infos zum geplanten Stationärkonzept.

Laut dem kürzlich veröffentlichten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012/2013 will Eddie Bauer über ein Shop-in-Shop-Konzept vor Ort verkaufen. Auf diese Weise will der Textilspezialist wieder ein „deutliches Umsatzwachstum“ erzielen.

Der stationäre Einzelhandel ist für Eddie Bauer kein Neuland. So hat der Mode-Versender bereits früher vor Ort verkauft, aus Kostengründen Anfang 2009 aber die letzte Filiale in Deutschland geschlossen. Momentan betreibt Eddie Bauer daher in der Fläche nur noch zwei Outlets in Köln und Taufkirchen (bei München). Der Versender ist hierzulande seit 1995 aktiv, die US-Mutter betreibt neben dem Versandgeschäft in Nordamerika rund 370 Filialen.

Schon gewusst? Jeden Freitag erscheint der kostenlose Newsletter von neuhandeln.de – so erhalten Sie alle Beiträge bequem in Ihr Postfach und verpassen keine Artikel mehr – hier geht’s zum Abo.

Über Stephan Randler 2244 Artikel
Stephan Randler (40) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit Texten, Moderationen und Vorträgen. mehr