Der nächste Exit: Klingel-Konzern trennt sich von Plinga-Beteiligung

Die Klingel-Gruppe hat ihre Anteile an der Berliner Plinga GmbH verkauft, die auf die Distribution von Online-Spielen spezialisiert ist. An dem Spiele-Publisher hatte die K-Mail Order GmbH & Co. KG aus Pforzheim zuvor 4.453 Geschäftsanteile zu jeweils einem Euro gehalten, was einer Beteiligung in Höhe von rund 8,1 Prozent entsprochen hat (insgesamt: 54.725 Geschäftsanteile). Verkauft wurden die Anteile an die OrangeGames Group aus Holland, die Plinga nun mehrheitlich übernommen hat.

Plinga
Website von Plinga (Bild: Screenshot)

Mit der Übernahme des 2009 gegründeten Start-Ups aus Berlin will nun der holländische Spiele-Publisher sein Angebot um einen „strategisch wichtigen Baustein“ ergänzen, die Klingel-Gruppe schweigt sich zu den Hintergründen der Transaktion aus.

Zuvor hatte der Konzern unter anderem seine Anteile an den Online-Portalen Platinnetz.de (Social Network für Best Ager) und Ladenzeile.de (Shopping-Plattform) veräußert sowie die Beteiligung an der Inventorum GmbH verkauft (Anbieter einer Software für ein iPad-Kassensystem).

Über die K-Invest Beteiligungs GmbH & Co. KG hält der Klingel-Konzern aktuell noch Beteiligungen an elf Online-Unternehmen. Zum Portfolio zählen demnach schon länger AdSpert (Software für Online-Werbung), Pflegebox (Pflegehilfsmittel für pflegende Angehörige), UberMetrics (Online-Monitoring) sowie Pippa & Jean (Schmuckhandel) und Yumda (Online-Portal für die Lebensmittelindustrie).

2014 hatte Klingel sich zudem mit Stilnest an einem Schmuck-Shop beteiligt, zum anderen in die auf Marken-Aufbau spezialisierte Ryzze GmbH aus Berlin investiert. Im Frühjahr 2015 folgte dann eine Beteiligung an dem Online-Händler Lavogi.de, der auf den Handel mit Möbeln spezialisiert ist.

Seit gut einem Jahr neu im Klingel-Portfolio sind zudem die beiden Dienstleister Roq.ad und Shipcloud, die auf Online-Werbung (Roq.ad) beziehungsweise Versand-Services (Shipcloud) spezialisiert sind.

In diesem Jahr beteiligte sich Klingel erst an der „ByeBuy Global Operations GmbH“ aus Berlin, die auf Miet-Commerce spezialisiert ist und Gadgets unter der Marke „Grover“ verleiht. Das Geschäftsmodell besteht darin, angesagte Consumer Electronics an Kunden zu vermieten – anstatt sie zu verkaufen.

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