Stellenabbau bei Nachhaltigkeits-Versender Waschbär

von Joachim Graf

01.12.2022 Das Versandunternehmen Waschbär muss "aus betrieblichen Gründen Arbeitsplätze abbauen", wie es angekündigt hat. 40 Mitarbeitenden aus der Verwaltung wurde Ende November 2022 die Kündigung ausgesprochen.

 (Bild: Triaz)
Bild: Triaz
Als Versender für umweltgerechte und sozialverträgliche Produkte sei Waschbär von der Konsumbereitschaft seiner Kundinnen und Kunden abhängig: "Dieses Jahr ist unsere Nachfrage regelrecht eingebrochen. Wir spüren die wirtschaftliche Unsicherheit unserer Kundinnen und Kunden in Folge des Kriegs gegen die Ukraine, der steigenden Energiekosten und der hohen Inflation. Darüber hinaus müssen wir noch die Investitionen bewältigen, die wir aufgrund eines Hackerangriffs vom Mai 2021 tätigen mussten"", erläutert Katharina Hupfer , Geschäftsführerin von Waschbär   .

Teil eines umfangreichen Maßnahmenpakets ist auch die Schließung eines Waschbär-Ladens in Karlsruhe. Mittels der Maßnahmen werden die Ausgaben an den aktuellen und erwarteten Umsatz angepasst, um angesichts der weiterhin pessimistischen wirtschaftlichen Prognosen eine Destabilisierung des Unternehmens zu vermeiden.

"Nachhaltigkeit hat ihren Preis, aber das 'weiter so' wird uns als Gesellschaft noch viel teurer kommen. Die ökosoziale Transformation unserer Wirtschaft ist die einzige Lösung", betont Katharina Hupfer. Geschäftsleitung und Betriebsrat haben gemeinsam einen Sozialplan erarbeitet, um die Folgen der Kündigungen für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so sozialverträglich wie möglich zu gestalten.
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