Mass Customization: Spreadshirt expandiert erneut

Im Rahmen einer Wachstumsstrategie startet die Leipziger Spreadshirt AG derzeit vermehrt neue Online-Angebote. So hat das auf individuell bedruckte Ware spezialisierte ECommerce-Unternehmen in den vergangenen Wochen erstmals eigene Online-Shops bei Rakuten in den USA und auf eBay Deutschland eröffnet – und schon folgen die nächsten neuen Angebote.

Teamshirts.deDie Zweitmarke Teamshirts richtet sich an Vereine und Firmen (Bild: Screenshot)

Dieses Mal expandiert Spreadshirt allerdings nicht unter seiner bekannten Flagge, sondern mit der Zweitmarke „Teamshirts„. Mit dieser Versendermarke ist der Mass-Customization-Anbieter seit dem vergangenen Herbst aktiv, Zielgruppe sind Gruppenbesteller – also Kunden, die von einem personalisierten Produkt mehrere Stückzahlen brauchen: beispielsweise Vereine.

Ein knappes Jahr nach dem Marktstart in Deutschland bringt Spreadshirt seine Zweitmarke nun auch nach Frankreich und Großbritannien, wo Kunden ab sofort jeweils einen Online-Shop in der entsprechenden Landessprache nutzen können. Durch den Schritt ins Ausland soll auch die Zweitmarke von Spreadshirt den Gesamtumsatz des Mass-Customization-Dienstleisters befeuern, den CEO Philip Rooke langfristig zu einem „1-Mrd-Dollar-Business“ entwickeln will.

Davon ist man zur Zeit aber noch weit entfernt. Denn Im vergangenen Geschäftsjahr 2014 kam Spreadshirt auf einen Netto-Umsatz von weltweit 71,95 Mio. Euro. Zum Vorjahr gab es damit kaum Wachstum (2013: 71,86 Mio. Euro), obwohl das Unternehmen unter anderem den Shop für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert, im Fernsehen geworben und dazu noch neue Länder-Versionen für Kunden im Ausland an den Start gebracht hatte.

Zusätzlich wurde ein Zukauf im Ausland getätigt, weil Spreadshirt den brasilianischen Mass-Customization-Dienstleister Vitrinepix übernommen hatte. Nach eigenen Angaben hatte man aber das vergangene Jahr von vornherein als ein Übergangsjahr ausgegeben, um durch den Zukauf und die Investitionen in die Plattform neue Strukturen für Wachstum zu schaffen.

Wachsen will man in diesem Jahr aber nicht nur mit neuen Online-Angeboten. Spreadshirt wirbt derzeit auch zum ersten Mal mit einer TV-Kampagne, die von einer externen Agentur umgesetzt wurde (Jung von Matt/Spree). Bislang hatte Spreadshirt seine TV-Werbung zum Großteil selbst entwickelt. Nach dem ersten Flight startete erst kürzlich die zweite Runde.

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