Teleshopping: HSN kann seinen Umsatz spürbar steigern

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Der US-amerikanische Teleshopping-Sender HSN hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres einen Netto-Umsatz von 1,68 Mrd. US-Dollar erzielt. Damit konnten die Amerikaner zum Vorjahr um vier Prozent wachsen (9M/2013: 1,61 Mrd. Dollar). Allein im dritten Quartal 2014 gab es ein Plus von sieben Prozent auf einen Netto-Umsatz von 578,3 Mio. US-Dollar.

HSN LiveHSN verkauft über Teleshopping und im Internet (Bild: Screenshot)

Im dritten Quartal 2014 hat besonders das Geschäft mit Bekleidung, Accessoires und Beauty angezogen. Im Gegenzug hat sich allerdings das Geschäft mit Schmuck abgeschwächt.

Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten über 33,9 Mio. Artikeleinheiten verschickt (+2%), der durchschnittliche Artikelpreis betrug 57,33 US-Dollar (+1%).

Die Retourenquote ist von 19,3 Prozent auf 18,2 Prozent gesunken, was die US-Amerikaner mit einem anders zusammengestellten Sortiment begründen. Die Bruttomarge lag bei 35,1 Prozent und damit in den ersten neun Monaten 2014 auf dem Niveau des Vorjahres.

Unterm Strich steht für die ersten neun Monate diesen Jahres ein operatives Ergebnis von 156,8 Mio. US-Dollar, was einer Verbesserung von neun Prozent zum Vorjahr entspricht (9M/2013: 142,2 Mio. US-Dollar). Ein Grund für das bessere Ergebis war unter anderem, dass HSN in den ersten neun Monaten 2014 weniger Ware preisreduziert verkaufen musste.

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Über Stephan Randler 2796 Artikel
Stephan Randler (41) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.