[Anzeige] Tech-Profil: Auf welche Lösungen setzt der Expondo-Shop?

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Für den Online-Shop für Gastro-, Handwerk- und Industrie-Equipment, Expondo, kam der Zeitpunkt, die Technologie-Entscheidung neu zu treffen: Für Bartosz Bandrowski, Head of Software Engineering von Expondo, war klar, dass es keine monolithische Architektur mehr wird.

Warum hat der Onlinehändler nun zu commercetools in Kombination mit anderen MACH-Technologien gewechselt?

Expondo LogoBartosz: Wir haben uns vor allem auf Referenzgespräche mit Kunden verlassen, die die Plattformen bereits nutzen, um ihre Erfahrungen, die Größe ihres Teams, ihre Anforderungen an die Sicherheit, die Art des Software-Supports und die allgemeine Stabilität der Plattform zu erfahren. Auf dieser Grundlage sind wir bei commercetools gelandet.

Welche Vorteile generiert ihr durch den Microservices- und API-First-Ansatz?

Bartosz: Agiles Arbeiten ist der Kern unserer Produktentwicklung. Durch die Umstellung auf die MACH-Architektur waren wir in der Lage, den Entwicklungsprozess neu zu strukturieren, um den Kundenanforderungen gerecht zu werden. Mit Microservices haben wir getrennte Verzeichnisse, sogenannte „Repositories“. Die verschiedenen Backend- und Frontend-Teams konzentrieren sich auf bestimmte Teile des Systems. Zwar planen sie die Entwicklung neuer Dinge gemeinsam, aber technisch getrennt. Das führt dazu, dass sie Funktionalitäten sehr schnell entwickeln und mit wenigen Fehlern live gehen können. Mit allen MACH-Komponenten zusammen bestehen die meisten von uns vorgenommenen Änderungen letztendlich aus der Synchronisierung von Informationen und der Erneuerung des Frontends.

Und wie sieht das im Arbeitsalltag aus? Wie arbeiten die Teams?

Bartosz: Mit dem Fokus auf den Shop haben wir die Customer Journey in zwei Teile unterteilt, den inspirierenden und den transaktionalen Teil. Der inspirierende Teil konzentriert sich auf alles, was passiert, bevor der Kunde ein Produkt in seinen Warenkorb legt. Der transaktionale Teil konzentriert sich auf alles, was nach dem Kauf passiert. Jedes Team besteht aus Frontend- und Backend-Ingenieuren mit dem Produktmanager als Teamleiter.

So können sie mehr oder weniger unabhängig von den Entwicklungen vor Ort sein. Die Grenzen sind jedoch nicht streng, da wir in einigen Bereichen eng zusammenarbeiten müssen. Es gibt verschiedene Teams für den Check-out, die Kontoseiten, die Zahlungen, die Bestellungen, wenn sie bereits aufgegeben wurden und bevor der Kunde die Kaufentscheidung trifft.

Mach AllianceWelche MACH-Komponenten sind im Einsatz? Wie sieht euer Tech-Stack nun aus?

Bartosz: Unser Shop-Ökosystem besteht aus den folgenden Komponenten: Wir verwenden commercetools als E-Commerce-Backbone-System, Amplience als Content-Management-System, akeneo für das Produktinformationsmanagement, Linnworks für das Bestellmanagement auf der Shop-Plattform und den 20 Marktplätzen, Vue Storefront als Frontend, Algolia als Suchmaschine und Exponea/bloomreach für das Tracking aller Marketing-Prozesse im Zusammenhang mit den Kunden, wie z.B. die Nutzung von Rabatt-Codes oder die Anmeldung zu Newslettern.

Dabei nutzen wir die Shop-Technologie von commercetools nicht nur, um Produktionsumgebungen für die E-Shops bereitzustellen, sondern auch für das Staging und die Entwicklung. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass alle Entwickler bei Bedarf neue Funktionalitäten zuerst an temporären Projekten testen können, die unbegrenzt verfügbar sind, und dass sie bei Bedarf auf eine höhere Lastumgebung wie das täglich genutzte Staging ausweichen können.

Jetzt planen wir, commercetools als Basis für all diese 20 Shops in Europa einzusetzen. commercetools wird der Motor sein, der die drei Hauptfaktoren Produkte, Bestellungen und Kunden verwaltet.

In unserer Kategorie Shop-Tech informieren wir regelmäßig über neue und innovative Technologien und Themen für Entscheider im E-Commerce. Diese Rubrik wird unterstützt von der Digitalagentur kernpunkt.

Judith Geuking Über die Autorin:

Judith Geuking ist Online-Redakteurin und Content-Strategin für SaaS-Startups und Unternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen. Sie beschäftigt sich mit neuen Technologien und Lösungen, die die Arbeit einfacher machen und für bessere digitale Erfahrungen in Online-Shops und Co. sorgen – auf Unternehmens- wie auch auf Nutzer-Seite.

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