Neue Zahlen: Tennis Point erhöht Jahresumsatz erneut deutlich

Die Tennis-Point GmbH aus Herzebrock-Clarholz (bei Gütersloh) hat das vorletzte Geschäftsjahr 2016 mit einem Netto-Umsatz von 51,5 Mio. Euro beendet. Das besagt jetzt der gerade eben veröffentlichte Geschäftsbericht des Spezial-Versenders von Tennisbedarf. Demnach konnte der Sport-Spezialist nicht nur seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr erneut um 16,6 Prozent steigern (2015: 44,2 Mio. Euro).

Tennis Point
Tennis Point wächst weiter (Screenshot)

Tennis Point konnte auch seine Prognose erreichen, nachdem man ein Jahr zuvor mit einem „deutlich zweistelligen Umsatzwachstum“ gerechnet hatte. Dabei ist es kein Zufall, dass sich das Geschäft weiter so positiv entwickelt.

Zum einen profitiere der Versender davon, dass immer mehr Verbraucher generell online einkaufen. Hier könne Tennis Point dann bei Verbrauchern wiederum mit einem breiten und tiefen Angebot punkten. Kunden kaufen zudem bei Tennis Point, weil der Spezial-Versender über eine „starke Marke“ verfüge. Denn „konsequent“ werden Spots in Spartenkanälen geschaltet.

Für Marketing wurden im Geschäftsjahr 2016 insgesamt 3,8 Mio. Euro ausgegeben, was etwas mehr als im Vorjahr ist (3,0 Mio. Euro). Die Personal-Aufwendungen sind auch gestiegen, die Zahl der Mitarbeiter hat sich von zuvor 208 auf 242 Angestellte erhöht. Die Marge reduzierte sich leicht von 41,8 Prozent auf nun 41,2 Prozent. Unterm Strich steht ein Jahresüberschuss von 0,7 Mio. Euro (Vorjahr: 1,4 Mio. Euro).

Im Geschäftsjahr 2016 betrieb Tennis Point insgesamt 18 Online-Shops mit einem Sortiment von mehr als 30.000 Produkten. Zum Portfolio zählt neben verschiedenen Sprachversionen des Tennis-Shops auch das Online-Angebot Jogging-Point.de, das sich an Laufsportler richtet. Dazu gab es zwölf Stores in Deutschland und Österreich, nachdem es im Vorjahr erst neun Ladengeschäfte waren. So wurden in der zweiten Jahreshälfte neue Stores in Frankfurt, Stuttgart und Berlin eröffnet, was ebenfalls das Geschäft beeinflusst haben dürfte. Den Löwenanteil vom Umsatz macht man weiter in Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland, konkrete Zahlen zum Geschäft im Ausland nennt man allerdings nicht.

Tennis Point Umsatz
Tennis Point wächst 2016 wieder zweistellig (Quelle: eigene Angaben in Mio. Euro)

Im Dezember 2016 hatte sich der Handelskonzern Signa Retail eine Mehrheitsbeteiligung von 78 Prozent an dem Versender gesichert, die restlichen Anteile verblieben bei den Firmengründern.

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