Globetrotter Ausrüstung: Neuer Standort, neuer Jahresabschluss

Der Outdoor-Ausrüster Globetrotter verstärkt sich mit einem Wettbewerber. Konkret übernehmen die Hamburger den Fach-Händler Ergo Outdoor, der ebenfalls Ausrüstung und Bekleidung für draußen anbietet. Unter dem Motto „Leben im Freien“ werden ein Online-Shop und ein Ladenlokal betrieben.

Andreas Bartmann
Andreas Bartmann (Bild: Globetrotter.de)

Das befindet sich in Wiesbaden und soll künftig als Globetrotter-Geschäft neu eröffnen. So soll das Ladenlokal umgebaut und im April 2021 unter neuer Flagge wieder an den Start gehen. Dann will Globetrotter weiter das Team beschäftigen, das aktuell bereits für Ergo Outdoor in Wiesbaden arbeitet.

„Wir gewinnen einen tollen Standort“, freut sich Andreas Bartmann (siehe Foto links), Geschäftsführer von Globetrotter Ausrüstung. Die Hamburger übernehmen das Geschäft von Ergo-Gründer und Geschäftsführer Manfred Bachmann, der seine aktive berufliche Laufbahn nach 34 Jahren beendet.

Im Filialnetz von Globetrotter wird der neue Standort künftig eine so genannte City Filiale, nach deren Muster bereits im vergangenen Jahr insgesamt fünf neue Ladengeschäfte in Deutschland eröffnet wurden. Die Basis von dem neuen Filialkonzept ist eine vergleichsweise kleine Ladenfläche von 1.000 Quadratmetern, auf denen zum Beispiel wetterfeste Kleidung zum Wandern angeboten wird. So sollen Mainstream-Kunden über die neuen City-Filialen angesprochen werden, während Globetrotter über seine klassischen Erlebnisfilialen nach wie vor Outdoor-Fans adressiert: auf großen Flächen von bis zu 7.000 Quadratmetern (in Köln) und mit zusätzlichen Gimmicks wie Klettertunnel oder Wasserbecken.

Geschäftsjahr 2018: Umsatz und Ergebnis rückläufig

Neben einem neuen Standort gibt es von Globetrotter seit kurzem auch neue Zahlen. So konnte der Outdoor-Spezialist im Geschäftsjahr 2018 einen Netto-Umsatz von 187,0 Mio. Euro erreichen, wie sich jetzt dem entsprechenden Jahresabschluss von der Globetrotter Ausrüstung GmbH entnehmen lässt.

Zum Vorjahr entspricht das aber nicht nur einem Rückgang um 5,0 Prozent. Auch das Umsatzziel von 199,1 Mio. Euro konnte nach eigenen Angaben nicht erreicht werden. Unterm Strich steht außerdem ein Jahresfehlbetrag von -2,3 Mio. Euro – nach einem Gewinn von 2,5 Mio. Euro im Jahr zuvor. Begründet wird diese Entwicklung mit einem schlechteren Rohergebnis und „ungeplanten Kostensteigerungen“.

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Über Stephan Randler 2630 Artikel
Stephan Randler (41) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.

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