Finanzen: Yoox-Gruppe legt bei Umsatz und Ergebnis zu

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Die auf den Online-Handel mit Mode spezialisierte Yoox-Gruppe aus Italien hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Netto-Umsatz von insgesamt 366,3 Mio. Euro eingefahren. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 14,7 Prozent.

YooxYoox.com ist einer von mehreren Shops der Gruppe (Bild: Screenshot)

Ein deutliches Wachstum konnten die Italiener dabei in beiden Sparten verbuchen, in denen sie ihr Online-Geschäft bündeln. Zum einen gibt es die so genannte Multi-Brand-Sparte, die sich auf das Geschäft der drei Shops Yoox.com, TheCorner.com und Shoescribe bezieht. Dort können Kunden die (Luxus-)Mode von unterschiedlichen Herstellern kaufen.

Multi-Brand-Business: Mehr Bestellungen, kleinere Warenkörbe

In dieser Sparte gab es ein Umsatzplus von 17,7 Prozent auf einen Netto-Umsatz von 270,7 Mio. Euro, was die Gruppe unter anderem durch TV-Werbung in Italien erreichen konnte.

Insgesamt konnte die Gruppe mehr Bestellungen verbuchen als im Vorjahreszeitaum. Parellel ist allerdings der durchschnittliche Bestellwert gesunken, was die Italiener unter anderem mit Währungseffekten und „einer weniger günstigen“ Ausrichtung ihres Sortiments begründen.

Mono-Brand-Business: Geschäft mit Marken-Shops wächst einstellig

Wachsen konnte die Gruppe dafür allerdings auch bei ihrer zweiten Sparte, dem so genannten  „Mono-Brand-Business“. Hier wird das Online-Geschäft von Marken-Shops wie Jilsander.com konsolidiert, die Yoox für einzelne Marken betreibt. In dieser Sparte gab es ein Plus von 7,1 Prozent auf 95,6 Mio. Euro, was zunächst einmal wenig erscheint. Schließlich betreiben die Italiener hier nicht nur drei Online-Shops, sondern gleich 38 ECommerce-Angebote.

An den Umsätzen der Markenartikler wird die Yoox-Gruppe allerdings nur beteiligt, so dass in dieser Sparte bei deutlich mehr Angeboten dennoch ein kleinerer Umsatz hängenbleibt.

Das EBITDA der ganzen Gruppe hat sich in den ersten neun Monaten 2014 um 26,3 Prozent auf 27,1 Mio. Euro verbessert, das Ergebnis vor Steuern stieg um 39 Prozent auf 7,8 Mio. Euro.

Weitere Kennzahlen der Italiener: Die Zahl der aktiven Kunden (mind. eine Bestellung in den vergangenen zwölf Monaten) in allen Shops der Gruppe erhöhte sich von 1,0 auf 1,2 Mio. Verbraucher. Die Zahl der Bestellungen stieg von 1,9 auf 2,4 Mio. Aufträge. Der durchschnittliche Bestellwert sank von 213 auf 198 Euro (ohne Mehrwertsteuer).

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Über Stephan Randler 2796 Artikel
Stephan Randler (41) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.

1 Kommentar

  1. Immer wieder schön zu hören, wenn manN (bzw in diesem Falle meine Holde) einen substantiellen Beitrag zum Umsatz & Ergebnis eines Brachenkollegen beitragen kann…

    *seufz*

    😉

Kommentare sind deaktiviert.