[Anzeige] 3 Wege für den Aufbau von Headless Commerce Systemen

Anzeige Kernpunkt

In vielen E-Commerce-Unternehmen ist die technologische Basis über die Jahre nicht nur mitgewachsen, sondern auch in die Jahre gekommen. Was tun, wenn das System an seine Grenzen stößt? Um eine zukunftssichere und skalierbare Basis zu schaffen, entscheiden sich viele für einen Wechsel zu Headless Commerce. Doch wie sieht ein solcher Wechsel aus? Wie können Unternehmen den Tech Stack aufbauen, um zu wachsen und gleichzeitig nahtlose Kundenerlebnisse zu bieten?

Best Practices für den Tech Stack

Bei der Auswahl der richtigen Technologie und Architektur gibt es verschiedene Optionen. Best Practice bei Headless Commerce ist es, für den Tech Stack auf MACH-Lösungen zu setzen. Diese sind durch den API-First-Ansatz untereinander kompatibel und integrierbar. So kann jeder Online-Händler eine moderne und sichere Architektur betreiben. Je nach Verfügbarkeit interner Ressourcen stehen dann verschiedene Optionen zur Verfügung. Hier stellt sich für Unternehmen die Frage: Build vs. Buy? Sollen sie selbst bauen oder doch lieber am Markt einkaufen?

Ressourcen Headless Commerce

Option 1: Build

Sind genügend Ressourcen und Know-how im Unternehmen vorhanden? Dann ist es eine Option, den Tech Stack komplett selbst zu entwickeln. Ob dies die beste Wahl ist, müssen die Verantwortlichen angesichts der vielen verfügbaren und spezialisierten Anbieter, die oft Meister ihres Fachs sind, sorgfältig abwägen. Eigenentwicklungen können schnell zur Belastung werden, sollte das Unternehmen aus ihnen hinaus wachsen. Ebenso bleibt die Herausforderung, dass Mitarbeiter durch Fluktuation kommen und gehen – oder aufgrund von Krankheit ausfallen. Es kostet Zeit und auch Geld, das Know-how und agile Strukturen im Unternehmen aufzubauen.

Option 2: Compose and Optimize

Bei diesem Ansatz setzen Unternehmen auf etablierte SaaS-Technologien, anstatt selbst zu entwickeln und selbst zu hosten. Die Frage lautet also nicht “Build or Buy“, sondern beides im Sinne von “Compose and Optimize“ spielt eine immer wichtigere Rolle: Unternehmen entwickeln weder komplett eigenständig, noch kaufen sie eine monolithische Systemlösung ein. Vielmehr stellen sich Online-Händler die technologische Basis aus modernen Einzellösungen, also Komponenten mit Out-of-the-Box-Funktionalität, zusammen, die genau zu ihrem Unternehmen passen. Sie optimieren und entwickeln dann dort weiter, wo es noch nicht passt oder wo noch mehr benötigt wird.

Für den Start entscheidet sich ein E-Commerce-Unternehmen meistens für eine Headless Commerce Technologie. Anbieter wie commerce layer, Shopify oder commercetools mit einem flexiblen API-System (REST-API und GraphQL: moderne Methoden, um APIs zu bauen) und einsatzbereiten Backend-Bausteinen vom Produktkatalog bis zum Warenkorb dienen als Basis für den Shop.

Ist kein Frontend vorhanden, binden Unternehmen ein unabhängiges Headless Frontend an oder entwickeln das Frontend selbst. Über APIs kommuniziert die Präsentationsebene mit den anderen Ebenen im Tech Stack wie der Headless Commerce Lösung oder einem Headless CMS.

Warum auch das CMS “headless” sein sollte, erklärt uns Michael Riha, Senior Manager Solution Partnerships EMEA bei Contentful:

Michael Riha
Michael Riha (Bild: Contentful)

„Eine Headless CMS Umgebung ermöglicht Unternehmen, personalisierte Inhalte schnell und einfach für ihre Kunden bereitzustellen. Dadurch, dass man diesen Content mit einem Composable Ansatz aufbereitet, können moderne E-Commerce-Unternehmen digitale Inhalte aus jedem API-fähigen System orchestrieren und strukturieren. So können Teams dynamische Kundenerlebnisse auf jedem Kanal schaffen. Damit beschleunigen sie Markteinführungen und steigern die Rentabilität, bei gleichzeitiger Verringerung der Abhängigkeit von der IT.“

Thema Abhängigkeiten und Ressourcen:

Denken Sie daran: Da Headless-Architekturen die Benutzeroberfläche und Inhalte von der Logik entkoppeln, können verschiedene Entwicklungsteams gemeinsam an einem Produkt arbeiten. Während die einen am Frontend- oder Backend-Code arbeiten, kann das Marketing-Team völlig unabhängig die Inhalte pflegen und neue Kampagnen testen – ohne sich gegenseitig einzuschränken oder die Performance zu minimieren.

Trotzdem ist auch bei “Compose and optimize“ der hohe Eigenaufwand mit entsprechenden Ressourcen nicht zu unterschätzen. Daher gibt es noch eine Variante 3, die sicher ans Ziel führt:

Option 3: Compose and optimize mit Unterstützung

Gibt es keine eigenen Entwicklungsteams oder auf lange Sicht nicht genügend freie Ressourcen? Dann sollten Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Agentur setzen. Die Experten für die unterschiedlichen Technologien können auf Basis der Anforderungen und Strategie die Umsetzung, Planung sowie Technologieauswahl übernehmen. Je nach Kapazität wird das Unternehmen nur bei der Entwicklung unterstützt und beraten, oder aber die Agentur übernimmt die Entwicklung als beauftragter Dienstleister. “Compose and Optimize” wird also ausgelagert. Die Arbeit liegt bei der Agentur, aber der Mehrwert ist beim Unternehmen spürbar.

In unserer Kategorie Shop-Tech informieren wir regelmäßig über neue und innovative Technologien und Themen für Entscheider im E-Commerce. Diese Rubrik wird unterstützt von der Digitalagentur kernpunkt.

Judith Geuking Über die Autorin:

Judith Geuking ist Online-Redakteurin und Content-Strategin für SaaS-Startups und Unternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen. Sie beschäftigt sich mit neuen Technologien und Lösungen, die die Arbeit einfacher machen und für bessere digitale Erfahrungen in Online-Shops und Co. sorgen – auf Unternehmens- wie auch auf Nutzer-Seite.

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