Neuer TV-Spot: Spreadshirt macht es besser als zuletzt

Der Mass-Customization-Spezialist Spreadshirt wirbt ab sofort mit einer neuen TV-Kampagne im Fernsehen, die man bereits im August gegenüber neuhandeln.de in Aussicht gestellt hatte. Sehen kann man den aktuellen Spot in den kommenden drei Wochen auf Privatsendern wie Pro7, RTL II und Vox, wo der Clip in zwei Varianten mit einer unterschiedlichen Sendedauer (zehn bzw. 20 Sekunden Länge) ausgestrahlt wird. Online lässt sich der Clip auch abrufen.

Mit dem Clip will der Spezialist für personalisierte Produkte natürlich sein Weihnachtsgeschäft ankurbeln. Deshalb wirbt Spreadshirt auch mit der Aufforderung „Mach das persönlichste Geschenk“ im aktuellen Spot. Dort zeigen die Leipziger vorzugsweise Produkte wie Tassen oder Handyhüllen statt T-Shirts, die man ja allesamt bei Spreadshirt individuell mit eigenen Designs bedrucken lassen kann. Nicht ohne Hintergedanken. Denn solche Hartwaren kann man schließlich für seine Liebsten bestellen, ohne dass dabei Probleme mit der Größe drohen.

Ebenfalls interessant: Der aktuelle TV-Spot wurde jetzt von der Berliner Agentur D.C. Media für Spreadshirt produziert. Nicht mehr an der Produktion beteiligt war dagegen die Werbe-Agentur Jung von Matt/Spree, die den vergangenen TV-Spot von Spreadshirt produzierte.

Durch die Zusammenarbeit mit Jung von Matt wollten die Leipziger ihre Marke „Spreadshirt“ schärfen, nachdem die Kreativ-Konzepte bis dahin größtenteils selbst entwickelt wurden.

Jung von Matt/Spree hatte daraufhin einen neuen Claim konzipiert („Spread it with Spreadshirt„), der das alte Motto “Designs für jede Gefühlslage” ersetzte. Zudem wurde ein neuer TV-Spot produziert, der zunächst in Deutschland zu sehen war und danach auch in weiteren Ländern wie Schweden ausgestrahlt wurde. Überzeugen konnte der Clip zumindest mich aber nicht, da der neue Claim „Spread it with Spreadshirt“ nicht beschreibt, was Spreadshirt eigentlich den Kunden bietet – nämlich personalisierte Produkte, die individuell auf Kundenwunsch gefertigt werden. Kommuniziert wurde das aber nicht im Spot. Dabei haben wenige Versender so ein starkes Alleinstellungsmerkmal wie Spreadshirt, weshalb man das auch betonen sollte.

Die neue Weihnachtskampagne führt zunächst die Linie aus dem Sommer fort. Zwar hat Jung von Matt nicht direkt an der Produktion mitgewirkt, inhaltlich war die Agentur aber weiterhin beteiligt. So ertönt dieselbe Hintergrundmusik wie im voran gegangenen Spot und es werden Bilder verwendet, die bereits im Sommer produziert wurden – was erklärt, warum auch die Bildsprache mit verschiedenen Einschüben wie „Spread Joy“ dem Sommer-Spot ähnelt.

Nun aber sind im Clip auch Nahaufnahmen von einzelnen Produkten wie Tassen zu sehen, wodurch zum einen das Produktangebot deutlicher wird. Dazu gibt es mit der Aussage „Mach das persönlichste Geschenk“ nun auch ein klares Nutzenversprechen – mit der direkten Aufforderung an den Kunden, dafür jetzt den Online-Shop Spreadshirt.de zu besuchen.

Ob Spreadshirt auch im kommenden Jahr die Markenkommunikation von Jung von Matt weiter fortsetzt, steht aktuell noch nicht fest. Erst will man die Weihnachtskampagne auswerten.

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