Re-Commerce: Momox rutscht 2012 in die roten Zahlen

Adreko

Der Gebrauchtwarenhändler Momox hat bereits vor Jahresfrist verkündet, dass man im Geschäftsjahr 2012 einen Netto-Umsatz von rund 60 Mio. Euro einfahren konnte. Dem kürzlich veröffentlichten Geschäftsbericht der Berliner ist nun erstmals zu entnehmen, was unterm Strich übrig geblieben ist. Demnach gab es im Geschäftsjahr 2012 einen Jahresfehlbetrag von -3,1 Mio. Euro. Zum Vergleich: Im Jahr zuvor hatten die Berliner bei 40,0 Mio. Euro Netto-Umsatz noch einen – wenn auch kleinen – Jahresüberschuss von 0,3 Mio. Euro erzielen können.

Momox AnkaufserviceBildquelle: Screenshot

Als Gründe für die roten Zahlen im Geschäftsjahr 2012 nennt das Unternehmen im Geschäftsbericht hauptsächlich „Vorlaufinvestitionen in das zukünftig geplante Wachstum“. Was es genau damit auf sich hat, hat Momox zwar auf Nachfrage von neuhandeln.de nicht verraten wollen. Im Geschäftsjahr 2012 hatten die Berliner aber unter anderem erstmals damit begonnen, gebrauchte Waren von Kunden aus Österreich über eine neue Länder-Website anzukaufen (im Herbst 2011 war der Ankaufsservice bereits in Frankreich und Großbritannien gestartet). 2012 wurden außerdem insgesamt fünf Filialen in Berlin eröffnet, die Momox als Outlet nutzt.

Wie sich der Umsatz und das Ergebnis im vergangenen Geschäftsjahr 2013 entwickelt haben, wollten die Berliner auf Nachfrage leider ebenfalls nicht verraten.

Der Re-Commerce-Spezialist kauft über seine Online-Plattform Momox.de gebrauchte Ware von Endverbrauchern (unter anderem Bücher, CDs, Filme, Elektronik) und bietet diese nach einer Qualitätskontrolle als geprüfte Second-Hand-Ware in seinem Online-Shop Medimops.de an sowie auf reichweitenstarken Online-Marktplätzen wie Amazon oder auch eBay.

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