„Zunehmende Aktivität von Kunden und Marken“: Die Quartalszahlen von Zalando

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Der Berliner Mode-Versender Zalando hat heute die Zahlen für das zweite Quartal 2021 veröffentlicht. Demnach liegt das Brutto-Warenvolumen im aktuellen Berichtszeitraum bei 3,8 Mrd. Euro. Damit steht ein Plus von 40 Prozent in den Büchern zum Vorjahresquartal. Gestiegen ist auch der Umsatz. Dieser liegt im zweiten Quartal 2021 bei 2,7 Mrd. Euro – und damit 34,3 Prozent über dem Vorjahresquartal.

David Schroeder
David Schröder (Bild: Zalando SE)

Das starke Wachstum begründet Zalando mit mehreren Faktoren. Generell habe es auch im zweiten Quartal 2021 eine starke Online-Nachfrage nach Mode gegeben. Kein Wunder. So hatten zum Beispiel allein in Deutschland ja viele stationäre Geschäfte erst im Frühsommer wieder regulär geöffnet.

Zalando konnte aber auch davon profitieren, dass das Geschäft mit Partnern boomt. So verkaufen immer mehr Drittanbieter ihre Sortimente online bei Zalando. Dazu weiten bestehende Partner ihre Angebote aus. Befeuert wurde das Wachstum im abgelaufenen Quartal zudem durch Schlussverkäufe.

Generell zählt Zalando zum Ende des zweiten Quartals 2021 stolze 44,5 Mio. aktive Kunden (Definition: mindestens eine Bestellung in den vergangenen zwölf Monaten). Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor lag der Vergleichswert bei 34,1 Mio. Kunden. Nun sind es also über 30 Prozent mehr. Wachsen konnte Zalando aber auch, weil Kunden mehr bestellen. So hat ein aktiver Kunde im zweiten Quartal 2021 im Schnitt nun fünf Bestellungen getätigt, ein Jahr zuvor lag dieser Wert erst bei durchschnittlich 4,7 Bestellungen.

Kunden bestellen mehr bei Zalando

„Die zunehmende Aktivität von Kunden und Marken unterstreicht die Relevanz unserer Plattform“, freut sich stellvertretend Finanzvorstand David Schröder (siehe Foto oben). Das bereinigte EBIT des Konzerns liegt im zweiten Quartal 2021 aber nur bei 184,1 Mio. Euro. Im Vorjahresquartal waren es dagegen 211,9 Mio. Euro gewesen. Zalando hat nun aber auch mehr in Kundengewinnung und in Marketing investiert.

Das Brutto-Warenvolumen ist inklusive Mehrwertsteuer und enthält neben eigenen Verkäufen von Zalando auch die Umsätze von Partnern, die online über Zalando verkaufen. Der Umsatz ist dagegen netto und enthält neben Umsätzen aus eigenen Verkäufen nur Provisionen, wenn Partner online bei Zalando verkaufen. Das Warenvolumen ist stärker gewachsen als der Umsatz. Das liegt am starken Wachstum des Partnergeschäfts, das sich im Warenvolumen deutlicher niederschlägt als beim Umsatz.

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Über Stephan Randler 2887 Artikel
Stephan Randler (42) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.