Auf nach Europa: Fressnapf internationalisiert Online-Shop

Seit gut vier Jahren verkauft die Franchise-Kette Fressnapf in Deutschland wieder online, nachdem ein erster Gehversuch vor über einem Jahrzehnt nicht zum erhofften Erfolg geführt hatte. Jetzt geht die E-Commerce-Strategie auf, so dass Fressnapf online mächtig Gas geben will:

„Im deutschen Online-Kanal wurden im vergangenen Jahr 47,8 Millionen Euro Bruttoumsatz generiert (+76 Prozent im Vergleich zu 2012). Ziel ist es nun, den Onlineshop auch international auszurollen. Mit der Plattform „hybris“ wird dazu die notwendige technische Infrastruktur gelegt. So soll der Onlineshop voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2014 auf der neuen Plattform international ausgerollt werden.“

Aktuell ist die Fressnapf-Kette in zwölf Ländern Europas stationär vertreten. Einen Online-Shop gibt es bislang aber nur für Kunden in Deutschland, Dänemark und der Schweiz. Die E-Commerce-Umsätze gehen laut Fressnapf nicht zu Lasten des stationären Geschäfts. Die lokalen Franchise-Partner profitieren vielmehr vom Online-Umsatz, wobei Fressnapf allerdings nicht verrät, wie die Franchise-Partner im Detail beteiligt werden. Hierzulande werden die meisten Märkte von Franchise-Partnern betrieben, international dagegen als zentralgeführte Filialen.

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Stephan Randler (40) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit Texten, Moderationen und Vorträgen. mehr